Mondyoga

Ein Übungsprogramm im Rhythmus mit der Natur

Monatsarchiv für Oktober 2010

Okt 21 2010

Skalp im Widdermond

Abgelegt unter Widder

Der Skalp ist eigentlich eine typische Asana für den Löwemond.
Da wir aber im Widdermond gerne mal zu Kopfschmerzen neigen, ist sie auch an diesen Tagen sehr hilfreich:

Ausführung:

  • Setze dich bequem in den Lotussitz, Schneidersitz oder auf einen Stuhl.
  • Greife mit allen 10 Fingern voll in deine Haare.
  • Presse deine Fäuste festen gegen die Kopfhaut und bewege die Kopfhaut ein bisschen, in dem du die Haare kräftig, aber langsam in alle Richtungen ziehst.
  • Jetzt darfst du deine Haare wieder los lassen.
  • Spreize nun deine Finger, als würdest du deine Haare waschen.
  • Drücke mit deinen Fingern ganz fest gegen die Kopfhaut und bewege  sie gleichzeitig in alle Richtungen.
  • Wiederhole diese Asana mehrere Male.

Anmerkung:

  • Diese Asana ist gar nicht so brutal, wie sie sich anhört.
  • Fasse dicke Haarbüschel, dann tut es nicht weh.
  • Halte deine Hände dicht am Kopf.

Eine Asana für:

  • Verbesserung der Durchblutung der Kopfhaut
  • Hilfe bei leichtem Haarausfall
  • Gesunde und glänzende Haare
  • Entspannung, auch bei Kopfschmerzen.

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Okt 20 2010

Widdermond

Abgelegt unter Widder

Widder

Der Widdermond beeinflusst Kopf, Gehirn, Gesicht und Kreislauf.

Trinke in den nächsten Tagen viel klares Wasser und verzichte – wenn möglich – auf Genussgifte (Alkohol, Nikotin, Kaffee)

Heute üben wir das Pendel, das uns auch hilft, den Kopf frei zu bekommen.

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Okt 19 2010

Lotussitz (Siddhasana)

Abgelegt unter Fische

Der Lotussitz ist das, was sich Klein-Fritzchen unter Yoga vorstellt.
Und heute werden wir ihn lernen.

Lotussitz

Ausführung:

  • Setze dich mit ausgestreckten, weit gespreizten Beinen auf den Boden.
  • Ziehe deine rechte Fußsohle an den Schenkel deines linken Beines.
    Lasse dabei das rechte Knie am Boden.
  • Beuge  das linke Bein und fasse deine  Zehen mit beiden Händen fest.
  • Lege nun den linken Fuß ganz vorsichtig auf den rechten.
  • Achte  darauf, dass deine Fußknöchel nebeneinander und nicht aufeinander liegen, sonst tut es nämlich weh.
  • Bringe  nun die Zehen des linken Fußes in die Öffnung, die sich zwischen Oberschenkel und Wade gebildet haben sollte.
  • Halte deinen Rücken vollkommen gerade und beide Knie sollten so weit wie möglich auf dem Boden liegen.
  • Verharre  so lange in dieser Position, wie es dir bequem ist.
  • Wiederhole  die Asana noch einmal mit dem anderen Bein.

Anmerkung:

  • Wenn du am Anfang nicht beide Beine in die richtige Position bringst, dann reicht es auch mit einem Bein.
  • Tue dir keine Gewalt an und deinen Knien schon gar nicht, wenn Sie noch irgendwo in der Luft baumeln!
    Mit der Zeit werden deine Sehnen geschmeidiger.

Eine Asana für:

  • Eine ideale Körperhaltung bei längerem Sitzen
  • Entspannung des ganzen Körpers
  • Streckung und Kräftigung die Beine und den unteren Teil des Körpers
  • Kräftigung der Blase und der Harnwege.

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Okt 19 2010

Fischemond

Abgelegt unter Fische

Fische

Der Fischemond beeinflusst die Knöchel, Füße und die Zehen.

Die nächsten 2 Tage sind ganz ungeeignet zum Haarewaschen oder Haareschneiden.

Nehme lieber ein Fußbad oder lasse dir die Füße massieren.

Heute üben wir mal wieder die Knöchelbeuge

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Okt 17 2010

Bogen (Dhanurasana)

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Bogen

Ausführung:

  • Lege dich auf den Bauch, die Arme liegen dabei am Körper.
  • Winkel deine Knie an und bringe die Füße so nah wie möglich an dein Gesäß.
  • Umfasse mit deinen Händen deine Knöchel, einem nach dem anderen. (Figur 1)
  • Hebe deine Knie vom Boden hoch, indem du die Knöchel von den Händen weg und nach oben ziehst.
    Dabei halten deine Hände die Knöchel weiterhin ganz fest.
  • Hebe nun deinen Kopf. (Figur 2)
  • Atme normal weiter, genieße dabei das leichte Schaukeln, es ist eine wundervolle Bauchmassage.
  • Verharre so 5-10 Sekunden lang, steigere dich im Laufe der Zeit auf 30 Sekunden.
  • Gehe ganz, ganz langsam in die Ausgangsstellung zurück, entspanne dich.
  • Wiederhole diese Asana zweimal.

Anmerkung:

  • Gehe wirklich ganz langsam in die Asana und wieder genauso langsam hinaus.
  • Lasse dich nicht zurückschnellen, das würde die positive Wirkung dieser Asana mindern.
  • Der Bogen ist eine der wichtigsten Asanas, die es gibt.

Eine Asana für:

  • Schmerzerleichterung bei leichten Bandscheibenschäden (vorher Arzt oder Therapeuten fragen!)
  • Formung und Festigung der Muskeln in Bauch, Armen, Beinen und im Rücken
  • Den Brustkorb und dessen Muskulatur
  • Mehr Gelenkigkeit, besonders am Rücken
  • Reduzierung von Fettpolstern an Hüften und Gesäß
  • Förderung der Verdauung
  • Verbesserung der Haltung.

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Okt 16 2010

Mond im Wassermann

Abgelegt unter Wassermann

Wassermann

Der Wassermannmond beeinflusst Knie, Unterschenkel und die Venen.

Die nächsten 3 Tage sind ideal, um irgendetwas zu verändern: Eine neue Haarfarbe oder renoviere dein Wohnzimmer.

Allerdings solltest du dich nicht überanstrengen und für ausreichend frische Luft sorgen.

Wir übern heute den Brustexpander. Und wenn das Wetter nicht allzu kalt oder schmuddelig ist, könnte man diese Übung vor dem geöffneten Fenster ausführen.

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Okt 15 2010

Interview mit dem Feierabendyogi

Abgelegt unter Yogawelt

Wir Yoga-Praktizierende sind natürlich nicht allein, wir Blogger sowieso nicht. Deswegen möchte ich an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen Yoga-Freunde mit ihren Blogs oder Seiten vorstellen.
Den Anfang macht für heute Stephan Hochhaus, der selbst sehr anspruchsvolles Ashtanga Yoga betreibt und darüber in seinem Blog www.feierabendyogi.de schreibt.
Stephan hat sich mir für ein Interview zur Verfügung gestellt.


Wie lange schon praktizierst du Joga?

Ziemlich genau seit dem 10. August 2007, also seit gut drei Jahren. Das weiß ich so genau, weil ich zwei Tage nach meiner ersten Stunde darüber gebloggt habe: http://www.yauh.de/article/84/ich-bin-ein-berg

Wie bist du zu Joga gekommen?

Ich hatte beruflich und privat eine Menge zu tun, war kurz davor 30 zu werden und habe mir daraufhin selbst verordnet, etwas gegen die Alterungserscheinungen meines Körpers und gleichzeitig etwas für meine geistige Ausgeglichenheit zu unternehmen. Da ich beruflich zu der Zeit viel unterwegs war, wollte ich gerne etwas machen, dass zur Not auch im Hotelzimmer Platz finden kann. Dank einiger Probleme mit meinem Knie schied Joggen aus, wofür ich eigentlich ganz dankbar bin, denn ich finde Laufen eher langweilig.

Dann habe ich erfahren, dass meine Krankenkasse Yoga-Kurse fördert und ich habe mir ein eigenes Bild davon machen wollen. Irgendwie schlich sich dann Yoga Stück für Stück in meinen Alltag ein.

Was gibt dir Joga?

Seit ich Yoga praktiziere habe ich gefühlt weniger gesundheitliche Probleme. Die Knieprobleme sind nicht mehr aufgetreten, ebenso Kopf- und Rückenschmerzen, wie ich sie früher bisweilen hatte.

Darüber hinaus strukturiert Yoga meinen Alltag. Es dient mir als Ruhepol um Kraft zu tanken und gedanklich loslassen zu können.

Wie oft praktizierst du Joga?

Bis auf Samstage und die Mondtage (also Voll- und Neumond) versuche ich täglich auf der Matte zu sein. In der Regel funktioniert das ganz gut, allerdings zähle ich auch die Tage, an denen ich nur ein paar Sonnengrüße mache dazu.

Nach ein paar erfolglosen Versuchen am frühen Morgen findet meine Yoga-Praxis nahezu ausschließlich am Feierabend, meist nach 19 Uhr im heimischen Wohnzimmer statt.

Bist du selbst Joga-Lehrer?

Nein. Daher rate ich auch davon ab, dass jemand die Dinge, die ich auf feierabendyogi.de beschreibe nachmacht,.

Hast du einen Joga-Lehrer, den du regelmäßig konsultierst oder bist du in einer Gruppe?

Ich habe keinen richtigen Yoga-Lehrer und war auch nur in einem einzigen Kurs bisher, so dass meine Lehrer allesamt auf DVDs und in Büchern zu mir kommen. Dabei lande ich immer mal wieder bei David Swenson, da er eine sehr freundliche und unverbissene Art hat, Yoga zu erklären und zu praktizieren.

Warum schreibst du einen Blog über Joga?

Ich blogge schon seit einiger Zeit und im Rahmen einer Art Sinnkrise (siehe http://www.yauh.de/article/301/bloggen-ist-out-fuer-mich-im-moment) hat Mario von ich-mach-yoga.de in einem Kommentar den Grundstein gelegt.

Bloggen gibt mir die Möglichkeit ein Tagebuch über meine Erlebnisse mit Yoga zu führen und gleichzeitig andere daran teilhaben zu lassen und vielleicht auch zu ermutigen und zu motivieren, es selbst zu versuchen. Das macht mir Spaß.

Lebst du darüber hinaus nach bestimmten Joga-Regeln?

Ich habe mich mit den acht Gliedern des Ashtanga zwar beschäftigt, habe mein Leben aber nicht nach bestimmten yogischen Regeln oder Weisheiten ausgerichtet. Ich sehe jedoch zahlreiche Parallelen zum Christentum, gerade bei den Yamas und Niyamas, die ich so gut es geht berücksichtige, aber nicht speziell weil es Yoga ist.

Würdest du dich selbst als spirituellen Menschen bezeichnen?

Spirituell bin ich sicherlich, aber kein Freund der Esoterik. Ich bin jedoch sehr an katholischer Mystik interessiert.

Würdest du dich als sportlichen Menschen bezeichnen?

Obwohl ich unterschiedliche Sportarten probiert habe, war ich nie übermäßig sportlich. Allerdings war ich immer bemüht, mich ausreichend zu bewegen und einen Ausgleich zu schaffen für die viele Büroarbeit am Schreibtisch.

Betreibst du noch andere Sportarten?

Ich gehe ab und zu in ein Fitnessstudio und versuche dort etwas Sport zu machen. Yoga würde ich für mich jedoch nicht als Sport bezeichnen.

Hast du eine Lieblings-Asana?

Nein. Ich denke, gerade im Ashtanga Yoga, welches ich mir ausgesucht habe, gehören alle Asanas einer Serie gemeinsam dazu.

Welche Asana machst du gar nicht gerne?

Im Grunde mache ich alle Asanas gerne, da ich mir sicher bin, dass sie einen positiven Effekt auf mich haben. Natürlich fallen mir manche etwas schwerer, aber wenn ich zum Beispiel Utthita Parshvasahita hinter mir habe, dann freue ich mich umso mehr.

Vielen Dank für dieses Interview!

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Okt 15 2010

Kopf-zum-Knie-Streckung im Steinbock

Abgelegt unter Steinbock

Wir haben diese Asana vor 10 Tagen im Jungfrau-Mond geübt.
Heute passt sie aber auch noch mal gut:

Kopf-zum-Knie-Streckung

Ausführung:

  • Setze dich gerade und mit ausgestreckten Beinen auf den Boden.
  • Beuge das linke Bein und bringe den linken Fuß so nahe wie möglich an den Körper (Schritt).
    Dein Knie bleibt dabei auf dem Boden. (Figur 1)
  • Strecke die Arme aus und fasse das ausgestreckte Bein am Knie.
  • Beuge dich ganz langsam – Wirbel für Wirbel – zu deinem ausgestreckten Bein.
  • Nun kannst du versuchen, deine Arme an deinem Bein weiter hinunter gleiten zu lassen.
    Beuge dich mit deinem Oberkörper noch weiter nach unten, indem du deinen Armen folgst.
  • Beuge dich nur soweit, wie es ohne Anstrengung möglich ist. (Figur 2)
  • Verharre  in dieser Position 5-30 Sekunden und atme normal.
  • Richte dich langsam auf und wiederhole diese Asana mit dem anderen Bein.
  • Wiederhole die gesamte Asana noch zweimal.

Anmerkung:

  • Diese Asana lockert den steifen Rücken und die angespannten Kniesehnen.
  • Je öfter du sie praktizierst, umso mehr wird es dir gelingen, den Kopf in Richtung Knie zu bewegen.
  • Halte deine Knie am Boden und mache keine ruckartigen Bewegungen oder gewaltige Anstrengungen. Die Wirkung dieser Asana liegt ganz allein im Verharren.

Eine Asana für:

  • Stärkung und Festigung von Bauch und Beine
  • Förderung und Massage der Unterleibsorgane
  • Dehnung der Wirbelsäule
  • Abbau von Spannungen

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Okt 14 2010

Rock ‘n’ Roll

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Rock 'n' Roll

Ausführung:

  • Setze dich auf den Boden, die Knie sind zum Körper hin angezogen.
  • Umfasse  die Beine und falte  die Hände unterhalb der Knie oder in den Kniekehlen.
  • Bringe den Kopf so nahe wie möglich an die Knie und lasse ihn während der Asana dort.
  • Deine Füße sind geschlossen, dein Rücken ist rund.
  • Nun lasse dich langsam und sanft nach hinten rollen, Wirbel für Wirbel.
  • Rolle  langsam wieder vor und dann wieder zurück.
  • Atme  beim Zurückrollen ein, beim Vorwärtsrollen wieder aus.
  • Rolle  zwölfmal oder eine ganze Minute lang oder so lange, wie du willst.

Anmerkung:

  • Achte auf eine weiche Unterlage und auf nicht störende Kleidung (z. B. zu harte, feste BH-Verschlüsse)
  • Halte deinen Rücken rund und den Kopf an den Knien.
  • Rolle  nicht zu schnell, sonst haust du dir den Kopf an den Knien an.
    Außerdem mindert es den Übungserfolg.
  • Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob dies wirklich eine Original-Yogaübung ist, denn sie ist ganz untypisch dynamisch.
    Aber sie ist so wohltuend, dass dies auch nicht so wichtig ist.

Eine Asana für:

  • Mehr Energie, besonders bei niedrigem Blutdruck
  • Eine biegsame und gelenkige Wirbelsäule
  • Stärkung der Bauchmuskulatur
  • Massage des Nackens und der Wirbelsäule
  • Anregung der inneren Organe
  • Förderung der Verdauung.

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Okt 13 2010

Mond im Steinbock

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Steinbock

Der Steinbockmond beeinflusst Gelenke, Haut und Knochen und er reguliert den Stoffwechsel.

Lange Wanderungen solltest du die nächsten Tage vermeiden, besonders wenn du ungeübt bist.

Gönne dir dafür lieber eine Nagelpflege.

Heute empfehle ich die Zehenbalance, die wir ja auch schon kennen.

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