MondYoga https://mondyoga.de Ein Übungsprogramm im Rhythmus mit der Natur Thu, 10 Sep 2020 13:06:58 +0000 de-DE hourly 1 https://mondyoga.de/wp-content/uploads/2019/05/cropped-website-icon-mondyoga-ample-32x32.png MondYoga https://mondyoga.de 32 32 Yogalehrer Ausbildung in Berlin – Wie wird man eigentlich Yogalehrer? https://mondyoga.de/yogalehrer-ausbildung-in-berlin/ https://mondyoga.de/yogalehrer-ausbildung-in-berlin/#respond Mon, 14 Sep 2020 05:00:55 +0000 https://mondyoga.de/?p=8591 Neues von MondYoga!

Das Thema Yogakurse hatten wir hier ja schon ein paar Mal. Und ich kann nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist,  dass ihr Yoga zusammen mit qualifizierten Yogalehrern lernt und übt. In diesem Artikel habe ich euch Tipps gegeben, wie ihr überhaupt einen guten Yogalehrer finden könnt. Jetzt hat es mich einmal interessiert, was …

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Yogalehrer Ausbildung in Berlin – Wie wird man eigentlich Yogalehrer
Heute schaue ich mir unter anderem eine Yogaschule in Berlin an

Das Thema Yogakurse hatten wir hier ja schon ein paar Mal. Und ich kann nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist,  dass ihr Yoga zusammen mit qualifizierten Yogalehrern lernt und übt.
In diesem Artikel habe ich euch Tipps gegeben, wie ihr überhaupt einen guten Yogalehrer finden könnt.
Jetzt hat es mich einmal interessiert, was die Ausbildung zum Yogalehrer überhaupt beinhaltet oder beinhalten sollte. Dafür habe ich mir mehrere Yogaschulen im Internet angesehen und werde hier auf MondYoga nach und nach einige vorstellen, die mir besonders gut gefallen.
Heute beginne ich mit der Yogalehrer Ausbildung in Berlin, deren Konzept mir recht imponiert hat.

Aber zuerst kommen noch ein paar Basics.

Was muss man überhaupt alles können, um Yogalehrer zu werden?

Wenn ihr zufällig mit einer Ausbildung zum Yogalehrer liebäugelt,  aber unsicher seid, weil ihr immer noch nicht den Kopfstand beherrscht, kann ich euch beruhigen.
Natürlich wäre es ideal, wenn der Yogalehrer alle Asanas – auch die ganz schweren – tadellos vorführen kann. Aber eines wird immer gerne im Yoga vergessen: Nicht die perfekte Haltung ist wichtig, sondern der Weg dorthin. Wenn also der Kursleiter aus irgendwelchen körperlichen Gründen nicht in der Lage sein sollte, eine Asana ganz vorbildlich zu zeigen, können die Schüler trotzdem lernen, wie sie richtig ausgeführt wird.

Diese Ausrede gilt also mal nicht. Aber welche anderen Eigenschaften könnt ihr von einem Yogalehrer erwarten?

Alles, was ihr über den Traumberuf Yogalehrer und über die Ausbildung wissen müsst

Die Berufung

Wie bei allen Berufen, in denen man mit Menschen zu tun hat, sollte man eine Berufung zu dieser Tätigkeit verspüren. Das bedeutet, dass man eine Freude verspürt, mit Menschen zu arbeiten und ihnen etwas beizubringen.
Auch in schwierigen Situationen und unter ungünstigen Bedingungen.
Ohne eine solche Berufung ist man in einem anderen Job besser aufgehoben.

Hohe Ethik und Moral

Yoga beinhaltet nicht nur Körperarbeit. Wahres Yoga verlangt auch eine gelasssene und tolerante Haltung zu allem und jedem.
Ein Yogalehrer, der schlechte Witze reißt oder sich über die buchstäbliche Fliege an der Wand ärgert, ist fehl am Platz.  

Medizinische Grundkenntnisse

Ein Yogalehrer sollte einige medizinische Grundkenntnisse mit sich bringen. Ideal wäre, wenn er noch eine Ausbildung in der Pflege oder als Physiotherapeut mit im Gepäck hätte. Denn er muss auf die körperlichen Bedingungen seiner Schüler adäquat eingehen können, um Verletzungen vorzubeugen und sich nicht alles nur um Hatha Yoga dreht.

Allgemeines Wissen über Yoga

Zum einen erwarte ich von einem Yogalehrer, dass er die Asanas, die er lehrt auch richtig gut kennt. Denn schließlich soll er mich auch korrigieren, wenn ich sie nicht korrekt ausführe.
Ich persönlich finde es von Vorteil, wenn in einer Yogastunde auch einmal Elemente aus anderen Yogastilen mit eingeflochten werden.

Asanas, Pranayamas und Entspannung

Yoga ist ein System aus Körperarbeit (Asanas), Atemtechniken (Pranayamas) und Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga Nidra. Gerade letzteres ist unter anderem Teil der Yogalehrer Ausbildung in Berlin. Und da diese wertvolle Technik leider eher unbekannt ist, halte ich dies für einen großen Vorteil.

Traumjob Yogalehrer? Wie ihr seht, sind die persönlichen Bedingungen schon mal ganz ordentlich. Und dabei wir haben da noch gar nicht so viel über Yoga gesprochen!

Was macht diese Yogalehrer Ausbildung in Berlin so besonders?

Yogalehrer Ausbildung in Berlin – Wie wird man eigentlich Yogalehrer? Wie sieht die Ausbildung aus, was kostet sie und wie lange dauern solche Kurse?

Yogaschulen, in denen Yogalehrer ihre Ausbildung erhalten können, mit es mittlerweile wie Sand am Meer. Der Klassiker wäre ja eine Ausbildung in Indien zu absolvieren. Aber oftmals ist dies für den einzelnen Interessenten nicht machbar.
Viele Ausbilder konzentrieren sich auch auf einen einzigen Yogastil, meistens Hatha Yoga. Bei der Yogalehrer Ausbildung in Berlin, die ich euch hier vorstellen möchte, haben die Schüler zusätzlich die Möglichkeit, Stile wie Vinyasa Yoga oder Iyengar Yoga kennenzulernen. Auch weiterführende Informationen, zum Beispiel über Mudras (Handgesten), Mantras (Singen) oder Bandhas (bewusste Muskelanspannung) werden unterrichtet.
Ansonsten wird hier eine ideale Kombination von der spirituellen Seite des Yoga (zum Beispiel der achtgliedrige Yoga nach Patanjali) genauso gelehrt, wie die praktische Seite.
Damit meine ich zum Beispiel, welche Grundformen es bei den Asanas gibt, Entspannungstechniken, Atemübungen oder ganz banal: wie man eine Yogastunde vorbereitet.
Und so könnte dann ein ganz normaler Schultag aussehen:

Wie viel Zeit und Geld muss man für eine Yogalehrer Ausbildung investieren?

Eine Yogalehrer Ausbildung wird einem nicht geschenkt oder hingeworfen. Zumindest sollte das nicht so sein, da man ja Verantwortung für seine Schüler trägt.

Bei der Yogalehrer Ausbildung in Berlin sind die Kosten davon abhängig, welchen Kurs man bucht. Es gibt Kurse mit 200 und 500 Übungseinheiten; Ausbildungen zum Kinderyogalehrer oder Yogatherapeut haben andere Eckdaten.
Die Ausbildungen finden immer an den Wochenenden statt. Einmal pro Woche muss man eine Stunde in einem Yogakurs absolvieren. Die Kosten für einen Kurs beginnen ab 2.000 Euro – je nach dem, welchen Kurs man buchen möchte.

Da sich der Veranstaltungsort in Berlin befindet, ist diese Ausbildung eher für Menschen aus dem Berliner Raum interessant.

Werde ich selbst nun Yogalehrer?

Nein. Ich bin kein Yogalehrer und strebe auch keine solche Ausbildung an. Lieber schreibe ich für euch ellenlange Blogartikel! Aber ich halte es für einen Zugewinn, einmal zu zeigen, wie solche Ausbildungen aussehen können oder sollten.
Aber wie sieht es bei euch aus? Wäre dies etwas für euch?

***

Anmerkung: Wie immer habe ich mich auf die männliche Form beschränkt. Wenn ich also von Yogalehrer, Kursleiter etc. spreche, meine ich natürlich immer auch Yogalehrerinnen oder Kursleiterinnen. Das ist nicht so ganz korrekt, liest sich aber nicht so sperrig.

***

Text: Yogalehrer Ausbildung in Berlin – Wie wird man eigentlich Yogalehrer? ©mondyoga.de
Fotos: Yogalehrer Ausbildung in Berlin – Wie wird man eigentlich Yogalehrer? ©mondyoga.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Zoltan Tasi / Unsplash

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Die Asana des Monats September: Der Berg (Tadasana) https://mondyoga.de/asana-des-monats-september/ https://mondyoga.de/asana-des-monats-september/#respond Mon, 31 Aug 2020 05:00:04 +0000 https://mondyoga.de/?p=8582 Neues von MondYoga!

Hallo liebe Yogafreunde! Mit der aktuellen Asana des Monats September meine ich es wirklich ganz besonders gut mit euch. Denn der Berg (Tadasana) ist eine der leichtesten Asanas überhaupt. Aber gleichzeitig ist sie auch wieder unglaublich wirkungsvoll! Sie könnte genauso wie die Rumpfbeuge im Stehen und die Kerze in euer tägliches Yogaprogramm aufgenommen werden. Der …

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die asana des monats september: der berg tadasana
Der Berg (Tadasana) – Schenkt den Blick auf das Wesentliche

Hallo liebe Yogafreunde!
Mit der aktuellen Asana des Monats September meine ich es wirklich ganz besonders gut mit euch. Denn der Berg (Tadasana) ist eine der leichtesten Asanas überhaupt. Aber gleichzeitig ist sie auch wieder unglaublich wirkungsvoll! Sie könnte genauso wie die Rumpfbeuge im Stehen und die Kerze in euer tägliches Yogaprogramm aufgenommen werden. Der Berg passt sehr gut zu dem Zeichen der Jungfrau, das uns immer gerne nach Effizienz und Perfektion streben lässt. Aber von Zeit zu Zeit brauchen wir halt trotzdem ein wenig Zeit, um uns zu sammeln.

Der Berg hat dazu noch den großen Vorteil, dass er im Stehen UND im Sitzen ausgeführt werden kann. Diese Asana ist also auch für gehbehinderte Menschen, Senioren und Schwangere geeignet.

Der Berg – Die Asana des Monats September

Der Berg schenkt euch den Blick auf das Wesentliche, er gibt euch frische Energie und hilft beim KonzentrierenAuch, wenn ihr diese Asana schon kennt, lest euch bitte trotzdem unten stehende Anleitung durch oder noch besser. Noch besser,  ihr schaut mal auf die dazu gehörige Seite! Denn ich habe dort die Anleitung ein wenig modifiziert. Außerdem findet ihr dort auch noch weitere Hinweise zu dieser Asana und natürlich wie immer die Risiken und Nebenwirkungen.

Und so geht’s:

  • Stelle dich entspannt und aufrecht hin, die Hände hängen locker an den Seiten
  • Die großen Zehen sollten sich leicht berühren, die Fersen dürfen ein bisschen auseinander stehen.
  • Verteile dein Gewicht gleichmäßig auf beide Füße
  • Spanne das Gesäß an, so dass dein Schambein sich leicht nach vorne bewegt.
  • Spanne die Bauchmuskeln an.
  • Schiebe die Schultern nach oben, lasse sie dann nach hinten rollen und senke sie wieder.
  • Atme ein, weite deinen Brustkorb und führe die Hände vor der Brust zusammen.
  • Presse die Handflächen aneinander und hebe die Hände über deinen Kopf (Figur 2)
  • Strecke dich noch ein bisschen mehr, als wolltest du mit deinen Fingerspitzen den Himmel erreichen.
  • Bleibe fünf bis dreißig Sekunden in dieser Stellung.
  • Atme dabei normal.
  • Senke deine Arme wieder ganz langsam nach unten
  • Entspanne dich und wiederhole diese Übung noch zweimal.

Mein Tipp zu der Asana des Monats September:

Diese Asana könnte deine Yogasitzung einleiten, aber auch beenden. Wenn du die Hände aneinander legst, kannst du dir noch selbst ein zünftiges Namasté entgegenschmettern. Am schönsten ist es, wenn du vor einem Spiegel stehst und du dich somit selbst ganz ohne Vorbehalte begrüßt.
Ich empfehle immer, den Berg vor jeder Asana zu praktizieren, in der es um das Gleichgewicht geht. Gerade Anfänger haben mit Übungen wie Der Baum oder Der Adler weniger Probleme, wenn sie sich vorher mit dieser Übung zentriert haben.

Berühmte letzte Worte:

Wie immer wird es zur Monatsmitte wieder einen allgemeinen Artikel über Yoga geben. Und diesmal möchte ich euch eine ganz besondere Yogaschule vorstellen.
Ihr dürft also gespannt sein!


Alle Fotos: Die Asana des Monats September: Der Berg (Tadasana) ©mondyoga.de
Text: Die Asana des Monats September: Der Berg (Tadasana) ©mondyoga.de

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Ist Yoga eine Religion? Wie viel Spiritualität steckt in Yoga? https://mondyoga.de/ist-yoga-eine-religion/ https://mondyoga.de/ist-yoga-eine-religion/#comments Thu, 13 Aug 2020 05:00:51 +0000 https://mondyoga.de/?p=8549 Neues von MondYoga!

Die einen Menschen praktizieren Yoga, um ihren Körper gelenkig und fit zu halten. Die anderen sehen in den Asanas deren spirituellen Inhalte. Und manchen Yogaschülern sind beide Komponenten wichtig. Aber ist deswegen Yoga eine Religion? Die griechisch-orthodoxe Kirche behauptet dies zumindest und warnt ihre Gläubigen davor, Yoga zu praktizieren. Ich habe versucht, dieser schwierigen Frage …

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ist yoga eine religion
Wie viel Spiritualität steckt in Yoga?

Die einen Menschen praktizieren Yoga, um ihren Körper gelenkig und fit zu halten. Die anderen sehen in den Asanas deren spirituellen Inhalte. Und manchen Yogaschülern sind beide Komponenten wichtig. Aber ist deswegen Yoga eine Religion?
Die griechisch-orthodoxe Kirche behauptet dies zumindest und warnt ihre Gläubigen davor, Yoga zu praktizieren.

Ich habe versucht, dieser schwierigen Frage einmal nachzugehen.
Und gleich im Vorfeld gebe ich zu, dass es sich hier um meine ganz persönliche Meinung handelt. Und das man über meine Ausführung durchaus getrennter Meinung sein könnte.

Die Argumente der griechisch-orthodoxen Kirche

Die in Griechenland und im griechischen Teil Zyperns beheimatete griechisch-orthodoxe Kirche beschloss im Juni dieses Jahres auf einer Synode folgende Aussage:

„Yoga ist mit dem Glauben orthodoxer Christen absolut unvereinbar und hat im Leben von Christen nichts zu suchen.“

In einem Interview im Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) erklärte dies Stefanos Athanasiou, ein Dozent für orthodoxe Theologie so:

„Das Problem ist, dass das eigene Ich beim Yoga sehr betont wird, also das Hineingehen in sich, um sich selbst zu finden. Das entspricht nicht dem Gebet, so wie es im östlichen Christentum verstanden wird. Beten ist ein Heraustreten in die Kirchengemeinschaft; man betet zu Jesus Christus.“

Im Weiteren kritisiert er, dass auch, wenn Yoga nur als Sport betrachtet wird, dennoch eine Philosophie oder Theologie transportiert wird.

Und somit ist in seinen Augen Yoga eine Religion und unvereinbar mit dem orthodox-christlichen Glauben. (Das komplette Interview könnt ihr auf in diesem Artikel vom SRF nachlesen.)

Im Übrigen sind die orthodoxen Christen mit ihrer Meinung nicht alleine. Bereits vor einigen Jahren haben auch die muslimischen Führer von Malaysia ihren Anhängern Yoga untersagt.

Ist Yoga wirklich eine Religion?

Ist Yoga überhaupt eine Religion? Wie kann Yoga den Glauben ergänzen?

Yoga kommt aus dem Kulturkreis des Buddhismus, Hinduismus und Taoismus. Zwischen den Religionen im ostasiatischen Raum gibt es immer wieder Überschneidungen. Und natürlich könnte man nun philosophieren, ob der Buddhismus wirklich eine Religion oder mehr eine Philosophie sei. Aber dies würde nun zu weit führen.
Tatsache ist aber, dass in seinen Ursprungsländern Yoga nicht nur der körperlichen Ertüchtigung dient. Ganz automatisch geht es hier auch um ein gewisses spirituelles Verständnis und Entwicklung.

Was bedeutet überhaupt Religion?

Die Definition des Wortes Religion ist nicht einfach und ich bin keine Theologin.
Eine Religion beinhaltet eine Weltanschauung und den Glauben an eine Sinngebung und an eine höhere Macht.
Der Begriff religio bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt so viel wie Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit oder bedenken, achtgeben.

Und das passt ja schon mal ganz gut zu Yoga, zum Beispiel der Achtsamkeit, mit der die einzelnen Asanas ausgeführt werden sollten. Meint ihr nicht auch?

Yoga als Religion?

Jeder kann eine Religion gründen und man kann alles zur Religion erklären. Manch einer erhebt seine Ernährungsgewohnheiten zur Glaubensfrage. Andere behandeln die Frage, wie sie ihre Bekleidung zusammenstellen sollen, mit einer solchen Intensität, die bald an die Religionskriege früherer Jahrhunderte erinnert.

Und natürlich kann man auch Yoga auf eine Weise betreiben, die stark einer Religion gleicht.
Aber wollen wir das wirklich?

Die spirituelle Seite des Yoga

Wie spirituell oder religiös ist Yoga eigentlich?
Wie spirituell oder religiös ist Yoga eigentlich?

Mit Yoga können auch verschiedene spirituelle Inhalte transportiert werden. Und das macht es für alle Sinnsuchenden so attraktiv.

Inhalte wie korrekte Atmung, Mediationslehre, Chakrenlehre, Ayurvedische Ernährung und Medizin und anderes können für viele von uns ein wertvoller Zugewinn in unserer Lebensgestaltung bedeuten.
Leider – und das muss man immer dazu sagen, wenn man sich mit dem Thema Spiritualität auseinandersetzt – gibt es hier auch schwarze Schafe. Damit meine ich Lehrer, Kursleiter, Autoren, die versuchen, die Menschen zu manipulieren und finanziell auszubeuten.
Aber eigentlich sollten solche oft schon kriminelle Aktivitäten auf einem anderen Blatt stehen.

Die körperliche Seite des Yoga

Für viele Yogaschüler steht lediglich die körperliche Seite des Yoga im Vordergrund. Für sie ist Yoga eher ein Sport, asiatische Lebensweisheit interessiert sie überhaupt nicht.
Natürlich wird auch bei einer solchen Betrachtung eine gewisse Bewusstseinserweiterung angestoßen. Aber fragt einmal einen Jogger oder einen Wanderer, was sein Sport ihm alles für Erkenntnisse schenkt.
Denn jede körperliche Betätigung macht unseren Kopf frei und lässt uns auch innerlich durchatmen. Insofern könnte man auch behaupten, dass auch bei Sportarten, wie Rasenhockey das eigene Ich überbetont werden könnte.

Ist nun Yoga eine Religion – Ja oder nein?

Ich betreibe wie gesagt keine Theologie oder sowas wie vergleichende Religionswissenschaften. Ich mache lediglich Yoga.

So, wie ich Yoga in der westlichen Welt sehe und so, wie ich es praktiziere und hier weitergebe, ist Yoga keine Religion. Man kann evangelischer, katholischer, koptischer Christ sein oder auch Muslim, Atheist, Agnostiker, Paganist sein und trotzdem mit Begeisterung und mit Erfolg Yoga betreiben. Den Yoga ist keine Religion, es kann uns aber im Glauben unterstützen.

Auf die spirituelle Komponente von Yoga lasse ich mich gerne bis zu einem gewissen Grad ein. Denn sie kann eine Bereicherung im Alltag bedeuten. Deswegen richte ich meine Übungseinheiten beim MondYoga auch nach den Mondzeichen.
Ansonsten lehne ich jegliches Sektentum und alle Pseudoreligionen ab und kann euch nur raten, dies auch zu tun.

Berühmte letzte Worte:

Die Argumente der griechisch-orthodoxen Kirche kann ich nicht nachvollziehen. Möglicherweise sehen die Glaubensführer dank der Popularität, die Yoga gerade in den letzten Jahren erfahren hat, die Gefahr des Machtverlusts. Ich hoffe aber sehr, dass dies nicht in übrigen christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften die Runde macht.

Denn Yoga kann ein Zugewinn für jede Form der Religion sein.

Welche Meinung habt ihr zu dem Thema?

***

Alle Fotos: Ist Yoga eine Religion? Wie viel Spiritualität steckt in Yoga? ©mondyoga.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Hans Vivek/Unsplash
Text: Ist Yoga eine Religion? Wie viel Spiritualität steckt in Yoga? ©mondyoga.de

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Shitali (Kühlende Atmung) – Die Asana des Monats August https://mondyoga.de/shitali-kuehlende-atmung/ https://mondyoga.de/shitali-kuehlende-atmung/#comments Thu, 30 Jul 2020 05:00:08 +0000 https://mondyoga.de/?p=8506 Neues von MondYoga!

Dieser Artikel wurde zuletzt geändert am/vor 2 Monaten Herzlich willkommen zur Asana des Monats August, bei der es sich einmal wieder um eine Pranayama handelt. Der Löwemonat August ist in unseren Breitengraden eigentlich der heißeste Monat des Jahres. Und auch wenn wir in diesem Jahr mancherorts einen nicht ganz so heißen Sommer haben, kommst du …

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Shitali (Kühlende Atmung) - Die Asana des Monats August
Shitali – Verschafft Kühlung und beruhigt den Geist

Herzlich willkommen zur Asana des Monats August, bei der es sich einmal wieder um eine Pranayama handelt.

Der Löwemonat August ist in unseren Breitengraden eigentlich der heißeste Monat des Jahres. Und auch wenn wir in diesem Jahr mancherorts einen nicht ganz so heißen Sommer haben, kommst du im Moment wahrscheinlich doch regelmäßig ins Schwitzen. Aber nicht nur im Sommer entfaltet die Kühlende Atmung (Shitali oder Sitali Pranayama) für uns ihre segensreiche Wirkung. Sie hilft dir auch, wenn du Fieber hast oder als Frau in den Wechseljahren unter Hitzewallungen leidest. Sogar in hitzigen Situationen (Streit, Stress und andere) schafft sie dir eine kleine Auszeit, in der du deine Stimmung wieder beruhigen, dich „abkühlen“ kannst.
Du kannst diese Asana oder Pranayama immer durchführen – am Besten natürlich, wenn du gerade alleine bist. Aber sogar unter einem Mund-Nasenschutz zeigt sie Wirkung. Und auch im Winter in überheizten Räumen kann sie dir helfen.

Die Kühlende Atmung war bislang nicht in den Asanas für das Mondzeichen Löwe enthalten. Aber nun habe ich sie ergänzt, weil sie sehr gut zu der hitzigen Atmospäre des Löwemonds passt.

Shitali (Kühlende Atmung) – So wird sie ausgeführt:

Shitali - die kühlende Atmung hilft dir nicht nur im heißen Sommer weiter. Sie verschafft dir Ruhe und Gelassenheit während hitziger Diskussionen und verschafft Linderung bei Hitzewallungen in den Wechseljahren

  • Setze dich aufrecht in den Lotussitz, Schneidersitz oder auf einen Stuhl.
  • Strecke die Zunge bis zu den Lippen heraus und forme mit ihr eine kleine Rinne.
  • Hebe leicht den Kopf und atme zischend durch diese Rinne ein.
  • Halte ein bis fünf Sekunden den Atem an.
  • Schließe deine Lippen und atme durch die Nase wieder aus
  • Dabei senkst du wieder deinen Kopf, bis er gerade ist.
  • Wiederhole diese Asana 5 bis 15 mal.

Mein Tipp zu Shitali:

Die meisten von uns sind dazu erzogen, möglichst nicht hörbar zu atmen. Aber bei der kühlenden Atmung darfst und solltest du das sogar tun. Lass es beim Einatmen richtig zischen und atme dann hörbar durch die Nase wieder aus.

Die Fähigkeit, die Zunge einzurollen, ist zu einem großen Teil genetisch bedingt. Wenn es dir also nicht gelingt, dann musst du nicht verzweifeln. (Vielleicht gelingt dir ja dafür der Lotussitz besser, als mir …) Eine weitere Möglichkeit für diese Atemübung ist nämlich, die Lippen ganz fest zu spitzen und nur durch die dadurch entstehende Öffnung zu atmen. So kannst du Shitali auch in Notfällen in Gesellschaft praktizieren, ohne das jemand etwas merkt.

Für diese Atemübung gibt es eine ganze Reihe von Kontraindikationen. Gerade wenn du einen niedrigen Blutdruck hast, solltest du hier sehr vorsichtig sein. Weitere Informationen findest du auf der dazugehörigen Seite. Bitte lese sie dir genau durch!

Berühmte letzte Worte:

Ich bin gerade mit meinen Blogs in Sommerpause, das heißt, dass ich auch auf Sabienes Welt nicht allzu viel blogge. Hier auf MondYoga werde ich in ungefähr zwei Wochen wieder einen allgemeinen Yoga-Artikel schreiben. Über welches Thema es gehen wird, weiß ich noch gar nicht. Ich werde euch und mich selber überraschen!


Alle Fotos: Shitali (Kühlende Atmung) – Die Asana des Monats August ©mondyoga.de
Text: Shitali (Kühlende Atmung) – Die Asana des Monats August ©mondyoga.de

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Schmerzen beim Yoga oder: Wie gefährlich ist Yoga eigentlich? https://mondyoga.de/schmerzen-beim-yoga/ https://mondyoga.de/schmerzen-beim-yoga/#comments Mon, 13 Jul 2020 15:17:20 +0000 https://mondyoga.de/?p=8482 Neues von MondYoga!

Dieser Artikel wurde zuletzt geändert am/vor 2 Monaten Yoga ist sanft und ganzheitlich. Denn Yoga ist weniger eine Sportart, obwohl es über die Dehnung und Streckung die Muskulatur aktiviert. Doch gleichzeitig vermitteln die Asanas Impulse an unser Nervensystem, an unser Gehirn und an unser Seelenleben. Aber wenn Yoga so sanft und so wohltuend ist, hört …

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schmerzen beim Yoga wie gefährlich ist yoga
Schmerzen beim Yoga – Muss das sein?

Yoga ist sanft und ganzheitlich. Denn Yoga ist weniger eine Sportart, obwohl es über die Dehnung und Streckung die Muskulatur aktiviert. Doch gleichzeitig vermitteln die Asanas Impulse an unser Nervensystem, an unser Gehirn und an unser Seelenleben. Aber wenn Yoga so sanft und so wohltuend ist, hört man immer wieder von Schmerzen beim Yoga. Auf einigen Foren und Berichten ist sogar von Unfällen die Rede, bei denen sich die Menschen wirklich ernsthafte Schäden zugeführt haben.
Wie kann das sein?
Und wie gefährlich ist Yoga überhaupt?

In diesem Beitrag werde ich versuchen, diese Fragen einmal näher zu beleuchten.

Schmerzen beim Yoga – Der Muskelkater

Ein Muskelkater kann bei jeder Art von körperlicher Betätigung entstehen. Dabei ist es egal, ob du deine Wohnung streichst, eine Fahrradtour machst oder Yoga praktizierst. Und ein Muskelkater ist immer – IMMER! – zu vermeiden. Laut den neuesten Erkenntnissen kommt es dabei zu mikroskopisch kleinen Rissen im Muskelgewebe. Dadurch entstehen winzige Entzündungsherde im Muskel und wenn nach etwa einem Tag diese Entzündungsstoffe wieder ausgespült werden, fängt es an, weh zu tun.
Ein schwerer Muskelkater kann auch immense Folgen für den Bewegungsapparat haben, zum Beispiel durch die automatische Schonhaltung, die man in diesem Fall automatisch einnimmt.

Wie kann es beim Yoga zu einem Muskelkater kommen?

Die Ursachen für einen Muskelkater nach einer Yogastunde sind eigentlich die gleichen, wie bei jeder anderen Sportart auch:

  • mangelnde Vorbereitung – also kein Aufwärmen
  • keine Entspannung nach den Yogaübungen (Cool Down)
  • unangemessene Asanas
  • falsche Ausführung der Asanas.

Wie kannst du einem Muskelkater vorbeugen?

Lerne, dich vor deiner Yogastunde zu zentrieren und innerlich zur Ruhe zu kommen. Wichtig ist, dass du nicht urplötzlich irgendeine Yogahaltung einnimmst. Jede Asana sollte dreimal wiederholt werden. Nutze die Wiederholungen, um dich der Bewegung, Dehnung und allgemeinen Herausforderung der jeweiligen Körperhaltung zu nähern. Sie dir zu „erarbeiten“:

  • Bei der ersten Wiederholung führst du die Asana möglichst korrekt, aber ohne jegliche Anstrengung durch
  • Bei der zweiten Wiederholung darfst du versuchen, dich ein wenig stärker in die Dehnung heranzuarbeiten. Du bleibst dabei aber weiterhin unterhalb deiner persönlichen Schmerzgrenze.
  • Während der letzten Wiederholung nimmst du die Haltung wieder nur so weit ein, wie es dir ohne Anstrengung möglich ist.
  • Danach entspannst du dich ein paar Sekunden.

Wichtig ist, dass du immer noch genügend Kraft und Energie hast, um langsam eine Asana aufzulösen.

Nach jeder Yogasitzung solltest du noch ein paar Minuten ruhen. Lege dich auf deine Yogamatte, decke dich zu und meditiere ein wenig oder höre Musik. Oder du machst eine Atemübung, wie die Reinigungsatmung.

Falsche Lehrer, falsche Vorbilder, falsche Asanas

Kein Mensch ist gleich, kein Körper ist gleich und nicht jede Asana ist für jeden Körper geeignet. Zum Beispiel fällt mir der Lotussitz schwer, weil ich eine Fehlstellung der Hüftgelenke habe. Ich werde also nie meine Knie auf dem Boden ablegen können, wie man das in den Anleitungen so schön sehen kann.
Auch du musst lernen, auf deine körperlichen Voraussetzungen Rücksicht zu nehmen. Dabei ist es völlig egal, ob der Typ auf der Yogamatte neben dir sich wie eine Gummipuppe biegen kann.
Auch die vielen schönen und ästhetischen Fotos in Yogabüchern oder auf Instagram sind schlechte Vorbilder. Die wenigsten von uns werden zu solchen Profis werden.

Ein guter Yogalehrer wird dich unterstützen und auf deine persönlichen Voraussetzungen Rücksicht nehmen. Wenn er das nicht tut, wechsle den Kurs.

Schmerzen beim Yoga oder: Wenn es nun doch zu einem Muskelkater kommt?

Vielleicht hast du nach einer Yogastunde ein leichtes Ziehen in einigen Muskeln gespürt. Wenn es dich in deinen Bewegungsabläufen nicht einschränkt, du dich fit fühlst und dieses Gefühl nach einem Tag wieder verschwindet, ist das hinnehmbar. Wahrscheinlich wundern sich gerade deine Faszien, weil sie mobilisiert worden sind.
Wenn du dir aber einen richtigen Muskelkater angelacht hast, hilft dir Wärme oder eine leichte Massage mit Arnikaöl. Nimm Magnesium ein, versuche möglichst eiweißreich zu essen und trinke ausreichend. Es gibt Studien über eine positive Wirkung von Kirschsaft bei Muskelkater. Vielleicht probierst du das mal aus und berichtest mir, ob das stimmt. Aber eigentlich wünsche ich dir natürlich, dass du gar nicht in eine solche Verlegenheit kommst.

Schmerzen beim Yoga oder: Wie gefährlich ist Yoga eigentlich?

Schmerzen beim Yoga - Ist Yoga eigentlich gefährlich? Oder bei welchen Vorerkrankungen sollte man aufpassen?

Wie oben bereits erwähnt, gibt es etliche Berichte von Menschen, die sich durch Yoga richtig schwer verletzt haben. Bei keiner Sportart sollten einem Sehnen und Bänder schnalzen oder die Bandscheiben um die Ohren fliegen. Erst recht nicht bei Yoga!
Aber generell muss ich schon betonen, dass es bestimmte Vorerkrankungen gibt, bei denen Yoga nicht oder nur sehr eingeschränkt praktiziert werden kann. Ganz oben auf der Liste sind hier Erkrankungen und Verletzungen an der Wirbelsäule zu nennen und Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System. Auch für Schwangere gibt es einige Einschränkungen.
Ich weise zwar bei jeder Asana auf einige Kontraindikationen hin, aber dies kann immer nur ein unvollständiges Bild sein. Deswegen auch meine Bitte an dich: Lass vorher von einem Arzt oder Therapeuten über eventuelle Einschränkungen beraten. Bespreche dich mit deinem Yogalehrer und ziehe gerade als Anfänger Privatstunden in Betracht. Denn dort kann optimal auf deine individuelle Problematik eingegangen werden.

Berühmte letzte Worte

„Wo viel Licht ist, ist auch Schatten“ – dieses berühmte Zitat passt auch auf Yoga ziemlich gut.
Mir persönlich ist es immer ganz wichtig, dass wir alle lernen, selbstverantwortlich mit unserem Körper umzugehen. Damit ist schon viel gewonnen.

In diesem Sinne: Pass auf dich auf!


Alle Fotos: Schmerzen beim Yoga oder: Wie gefährlich ist Yoga eigentlich? ©mondyoga.de unter Verwendung eines kostenlosten Stockfotos von Kike Vega / Unsplash
Text: Schmerzen beim Yoga oder: Wie gefährlich ist Yoga eigentlich? ©mondyoga.de

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Die Asana des Monats Juli – Das Aufsetzen trainiert einen flachen Bauch https://mondyoga.de/asana-des-monats-juli/ https://mondyoga.de/asana-des-monats-juli/#respond Mon, 29 Jun 2020 05:00:34 +0000 https://mondyoga.de/?p=8469 Neues von MondYoga!

Herzlich Willkommen zur Asana des Monats Juli! Diesmal habe ich eine Asana ausgesucht, die du vielleicht schon kennst. Denn zum einen ist sie von Anfang an bei dem Projekt MondYoga mit dabei. Zum anderen erinnert sie dich vielleicht an diese verflixten Crunches aus der Bauch-Beine-Po-Gymnastik. Aber die Asana Das Aufsetzen, schenkt nicht nur einen flachen …

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Die Asana des Monats Juli - Das Aufsetzen schenkt euch einen flachen Bauch
Die Paripurna Navasana schenkt euch einen flachen Bauch

Herzlich Willkommen zur Asana des Monats Juli!
Diesmal habe ich eine Asana ausgesucht, die du vielleicht schon kennst. Denn zum einen ist sie von Anfang an bei dem Projekt MondYoga mit dabei. Zum anderen erinnert sie dich vielleicht an diese verflixten Crunches aus der Bauch-Beine-Po-Gymnastik.
Aber die Asana Das Aufsetzen, schenkt nicht nur einen flachen Bauch. Sie kann noch viel mehr. Da sie nicht dynamisch, sondern statisch ausgeführt wird, schont sie den Rücken und trainiert sehr effektiv die Bauchmuskeln.
Das Aufsetzen ist eine Variation der Asana Das Boot und eine sehr gute Vorbeitung auf diese Yogaübung. Wenn du also mit dem Boot bislang deine Probleme hattest, dann kannst du mit dieser Asana vorab deine Bauchmuskeln stärken.

Das Aufsetzen: So wird die Asana des Monats ausgeführt

Das Aufsetzen ist eine Variation der Asana Das Boot (Paripurna Navasana) und eine sehr gute Vorbereitung auf diese Asana. Außerdem schenkt sie uns einen flachen Bauch und bereitet uns auf die Bikini-Saison vor

  • Lege dich auf den Rücken
  • Winkel die Knie an, so dass die Fußsohlen noch flach auf dem Boden stehen können.
  • Lege deine Hände auf die Schenkel. (Figur 1)
  • Erhebe nun langsam den Kopf und deinen Oberkörper, bis er etwa einen 30°-Winkel zum Boden bildet.
    Dabei gleiten deine Hände auf den Oberschenkeln in Richtung Knie. (Figur 2)
  • Verharre 5 – 30 Sekunden in dieser Position.
  • Nun gehe langsam wieder zurück, bis du wieder auf dem Boden liegst. Entspanne dich!
  • Wiederhole diese Asana drei- bis fünfmal

Mein Tipp zu der Asana des Monats Juli:

Führe diese Asana sehr bewusst aus und achte auf deine Atmung. Auch wenn sie als rückenschonend gilt, solltest du sie nicht ausführen, wenn du akute Rückenprobleme hast. Wenn dir während oder nach dieser Asana Schmerzen im Nacken hast, machst du den Fehler, nicht mit den Bauchmuskeln zu arbeiten.
Für Schwangere ist die aktuelle Asana des Monats tabu. Aber nach einer Entbindung kann sie sehr hilfreich für die Rückbildung sein.

Weitere Informationen über diese Asana findest du auf der dazugehörigen Seite. Bitte beachte unbedingt auch die anderen Hinweise und Kontraindikationen.

Ein Blick hinter die Kulissen:

In meinem letzten Artikel habe ich einen Beitrag zum Thema „Schmerzen beim Yoga“ angekündigt. Aber das war zu viel versprochen. Der Artikel wird erst in zwei Wochen erscheinen.

Falls du dich wunderst, warum die Gestaltung der Artikelbilder keinem einheitlichen Schema folgt: Ich arbeite daran! Kritiken und Anregungen werden aber sehr gerne entgegengenommen!

Ich wünsche dir eine schöne Sommerzeit!

Alle Fotos: Die Asana des Monats Juli – Das Aufsetzen schenkt euch einen flachen Bauch ©mondyoga.de
Text: Die Asana des Monats Juli – Das Aufsetzen schenkt euch einen flachen Bauch ©mondyoga.de

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Der neue Mondkalender für das 2. Halbjahr 2020 ist da! https://mondyoga.de/der-neue-mondkalender/ https://mondyoga.de/der-neue-mondkalender/#respond Mon, 15 Jun 2020 05:00:41 +0000 https://mondyoga.de/?p=8459 Neues von MondYoga!

Hallo liebe Yogafreunde! I proudly present: Der neue Mondkalender für das 2. Halbjahr 2020 ist da! Diesmal habe ich noch ein bisschen an der Formatierung geschraubt und zum Beispiel die einzelnen Symbole der Mondzeichen etwas dicker gemacht. Ich hoffe, ich habe diesmal nicht ganz so viele Fehler untergebracht, wie beim letzten Kalender. Es ist mir …

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der neue mondkalender ist da
Der Mondkalender für das 2. Halbjahr 2020

Hallo liebe Yogafreunde!
I proudly present: Der neue Mondkalender für das 2. Halbjahr 2020 ist da!
Diesmal habe ich noch ein bisschen an der Formatierung geschraubt und zum Beispiel die einzelnen Symbole der Mondzeichen etwas dicker gemacht. Ich hoffe, ich habe diesmal nicht ganz so viele Fehler untergebracht, wie beim letzten Kalender. Es ist mir ein bisschen peinlich und ihr dürft mich gerne auf Fehler hinweisen.

Der neue Mondkalender für das 2. Halbjahr – Zum Download

Hier findet ihr den neuen Mondkalender für das 2. Halbjahr 2020. Die aktuellen Mondzeichen braucht ihr für eure Yogastunden nach dem MondYoga-Prinzip. Viel Spaß mit Yoga!

Lange Rede, kurzer Sinn:

Hier geht es zum Download 

Der Download ist wie immer kostenlos. Eine Anleitung zur Benutzung des Mondkalenders und wie ihr mit seiner Hilfe eure Yogastunden gestalten könnt, findet ihr in diesem Artikel.

Bitte beachtet, dass die Benutzung des Mondkalenders auf eigene Gefahr erfolgt. Bitte geht verantwortungsbewusst mit eurem Körper um und übertreibt es nicht mit den Asanas. Am besten wäre es natürlich, wenn ihr einen Yoga-Kurs besucht, um dort die Asanas unter Anleitung zu lernen. Aber das habe ich ja schon einmal gesagt, oder? Außerdem ist es ja noch nicht klar, wann solche Kurse wieder stattfinden können.

Wie geht es weiter mit MondYoga?

Mit MondYoga geht es natürlich immer weiter. Das heißt, dass ich wie gewohnt am Monatsanfang die Asana des Monats vorstellen werde. Und zwischendurch gibt es noch einen allgemeinen Artikel zum Thema Yoga, Meditation, Achtsamkeit und ähnliches.
Ich habe einige neue Asanas für euch vorbereitet, die ich hier nach und nach einführen werde. Und ich habe vor, die Seiten der Asanas noch ein wenig umzuarbeiten. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Seiten der Mondzeichen ein Update gebrauchen können. Zum Beispiel ist die Reihenfolge der jeweils passenden Asanas ein wenig durcheinander. Auch das werde ich in Angriff nehmen.

Mein nächster allgemeiner Yoga-Artikel wird sich um das Thema Schmerzen beim Yoga drehen. Ich weiß, dass leider einige Yoginis unter euch damit Erfahrungen machen mussten. Es würde mich freuen, wenn ihr mir  davon erzählen würdet. Das geht entweder mit einem Kommentar, privat über das Kontaktformular oder aber auch auf meiner Facebookseite (die natürlich dann wieder gar nicht so privat ist. )

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg mit MondYoga! Und vor allen Dingen: Bleibt gesund!

Alle Fotos: Der neue Mondkalender für das 2. Halbjahr 2020 ist da! ©mondyoga.de
Text: Der neue Mondkalender für das 2. Halbjahr 2020 ist da! ©mondyoga.de

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Der Adler (Garudasana) – Neuzugang und Asana des Monats Juni https://mondyoga.de/der-adler-garudasana/ https://mondyoga.de/der-adler-garudasana/#respond Mon, 01 Jun 2020 05:00:15 +0000 https://mondyoga.de/?p=8454 Neues von MondYoga!

Dieser Artikel wurde zuletzt geändert am/vor 2 Monaten Hallo liebe Yogafreunde, pünktlich zum 1. Juni gibt es wieder eine Asana des Monats. Und mit der Asana Der Adler habe ich sogar einen Neuzugang im Gepäck. Tatsächlich habe ich mich gefragt, warum ich diese Yogaübung nicht schon länger auf MondYoga eingeführt habe. Denn sie ist sehr …

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der adler garudasana asana des monats juni
Der Adler – Garudasana

Hallo liebe Yogafreunde,
pünktlich zum 1. Juni gibt es wieder eine Asana des Monats. Und mit der Asana Der Adler habe ich sogar einen Neuzugang im Gepäck.
Tatsächlich habe ich mich gefragt, warum ich diese Yogaübung nicht schon länger auf MondYoga eingeführt habe. Denn sie ist sehr wirkungsvoll und zugleich hilfreich, wenn du dich neu zentrieren und konzentrieren willst. (oder musst)

Der Adler (Garudasana) – Neuzugang und Asana des Monats Juni

Fly Like An Eagle - Der Adler (Garudasana) lässt euren Geist höher schwingen!

Der Adler dehnt deine Wadenmuskulatur, hält deine Knöchel gelenkig, trainiert deinen Gleichgewichtssinn sowie deine Konzentration. Aber er dehnt und kräftigt auch deine Schultern und den Brustkorb. Und somit ist er eine perfekte Asana für den Monat Juni. Dieser Monat steht unter dem Einfluss des Sternzeichens der Zwillinge und birgt dadurch eine starke Verbindung zu unseren Schultern, Armen und den Händen.

So wird der Adler ausgeführt:

der adler garudasana

  • Stelle dich mit hüftbreit geöffneten Beinen hin, deine Schultern sind entspannt und dein Rücken ist gerade.
  • Verlagere dein Gewicht auf dein linkes Bein und konzentriere dich auf dein Gleichgewicht
  • Lege nun dein rechtes Bein über dein linkes Bein
  • Versuche, deinen Fuß nach hinten um dein linkes Bein zu wickeln.
  • Wenn das nicht klappt, dann lasse die Beine einfach gekreuzt
  • Strecke deine Arme auf Höhe der Brust leicht angewinkelt aus
  • Bringe nun den linken Arm über den rechten, im Idealfall berühren sich nun die Handflächen (Figur 1)
  • Ziehe beide Arme leicht in Richtung Oberkörper
  • Gehe leicht in die Knie und beuge dich nach vorne (Figur 2)
  • Bleibe in dieser Position für fünf bis zehn Sekunden
  • Wiederhole die Übung auf der anderen Seite.
  • Wiederhole die gesamte Übung noch zweimal pro Seite.

Weitere Informationen über diese Asana findest du auf der dazugehörigen Seite. Bitte beachte unbedingt auch die Hinweise und Kontraindikationen.

Mein Tipp zur Garudasana: 

Du musst bei dieser Asana nicht auf den Zehenspitzen stehen, aber du kannst es natürlich gerne tun, wenn dein Gleichgewichtssinn sehr gut ist. Im anderen Fall gehe lieber kein Risiko ein und halte deine Füße auf dem Boden.

Das wäre es für heute! Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Juni! Aber natürlich werde ich zwischendurch von mir hören lassen. Denn es gibt Mitte des Monats einen neuen Mondkalender für das zweite Halbjahr.


Alle Fotos: Der Adler (Garudasana) – Neuzugang und Asana des Monats Juni ©mondyoga.de
Text: Der Adler (Garudasana) – Neuzugang und Asana des Monats Juni ©mondyoga.de

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Warum Stille viel wichtiger für uns ist, als wir glauben – Sieben Gründe https://mondyoga.de/warum-stille-wichtig-ist/ https://mondyoga.de/warum-stille-wichtig-ist/#comments Mon, 11 May 2020 05:00:59 +0000 https://mondyoga.de/?p=8420 Neues von MondYoga!

Dieser Artikel wurde zuletzt geändert am/vor 2 Monaten Als Mitte März die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise in Kraft getreten sind, fiel mir als erstes diese Stille auf, die sich plötzlich über das Land gesenkt hatte. Wir wohnen in einer ruhigen Gegend, aber auf einmal fehlte der Berufsverkehr zu den üblichen Zeiten. Und aus dem nahen …

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Warum Stille so wichtig für uns ist
Stille ist wichtiger für uns, als wir glauben

Als Mitte März die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise in Kraft getreten sind, fiel mir als erstes diese Stille auf, die sich plötzlich über das Land gesenkt hatte.
Wir wohnen in einer ruhigen Gegend, aber auf einmal fehlte der Berufsverkehr zu den üblichen Zeiten. Und aus dem nahen Kindergarten hörte man plötzlich keine spielende Kinder mehr. Im ersten Moment hat mir diese „Karfreitagsstimmung“ Angst gemacht und die Situation war ja auch ziemlich besorgniserregend.
Aber ich merkte auch gleichzeitig, dass diese Ruhe auch etwas Gutes in sich birgt.

Warum wir eine ruhige Umgebung oft nur schlecht ertragen

Oft verwechseln wir Stille mit Stillstand oder Inaktivität und nehmen sie fast schon ein wenig persönlich.
Denn unser Leben ist nur selten ganz ruhig. Auf den Straßen, im Berufsalltag und in der Familie sind wir immer einem gewissen Lärmpegel ausgesetzt. In unserer Freizeit hören wir Musik, schauen Fernsehen oder feiern auf Partys, um uns von Ärger und Problemen abzulenken.
Wenn es um uns herum ganz still ist, werden wir auf unser Selbst reduziert.

Warum Stille viel wichtiger für uns ist, als wir glauben – Sieben Gründe

Sieben Gründe, warum Stille so wichtig für uns ist

Dabei sind Momente, in denen Ruhe herrscht und wir keiner Ablenkung ausgesetzt sind, sehr wichtig für uns. Das behaupte nicht nur ich, dass sagt auch die Forschung.
Ich habe einmal für euch sieben Gründe für mehr Stille zusammengefasst:

1. Stille hilft gegen Stress

Geräusche aller Art können dafür sorgen, dass Stresshormone freigesetzt werden. Egal, ob es sich dabei um Babyweinen oder eine kreischende Säge handelt: wir horchen automatisch auf. Ein dauernder Lärmpegel versetzt uns in Dauerstress. Solche Belastungen können uns bis in den Burnout treiben. Erst in geräuschfreien Momenten werden wir wieder unsere Batterien aufladen.

2. Stille ist gut für den Körper

Wenn unser Körper Stresshormone ausschüttet (weil es gerade laut ist), wird der komplette Organismus belastet. Auf die Dauer kann das zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, genauso wie zu Problemen mit den inneren Organen und schlechten Blutwerten. Aber als erstes spüren wir diese zusätzlichen Belastungen in Form von Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und schlechtem Schlaf – was uns dann ja auch wieder stresst.

3. Stille ist gut für die Seele

Wenn euch ein Problem nicht loslässt, wenn euch Sorgen umtreiben oder ihr deprimiert seid, ist Stille das Beste, was ihr für euer Seelenleben tun könnt. Im Prinzip ist das auch der Gewinn, den wir aus Meditation, Yoga oder dem hier kürzlich vorgestellten Waldbaden ziehen können. Stille Momente machen den Kopf frei und beugen psychischen Erkrankungen, wie Depressionen vor.

4. Stille fördert das Denken

Wenn es um uns herum laut ist, fällt es uns schwer, nachzudenken. Denn irgendwann macht unser Gehirn dicht, weil es die Reize nicht mehr verarbeiten kann. Und daraus folgert sich auch der nächste Punkt:

5. Stille fördert die Konzentration

Wenn es um uns herum immer hektisch und laut ist, leidet automatisch unsere Konzentrationfähigkeit. Denn unser Gehirn reagiert ständig auf die verschiedenen Impulse. Wir beginnen Fehler zu machen, können uns bestimmte Dinge nicht mehr merken und es fällt uns schwer, Entscheidungen zu treffen.
(By the way: Das gilt anscheinend nicht für heranwachsende Schüler, die ihren Eltern immer wieder versichern, dass sie nur bei lauter Musik Hausaufgaben machen können.)

6. Wenn es still ist, wächst das Gehirn

Wenn es ruhig ist, wächst unser Gehirn zwar nicht im Umfang. Aber es werden neue Areale freigeschaltet und miteinander verknüpft. Das habe ich mir nicht eben ausgedacht, US-amerikanischer haben dies 2013 herausgefunden (Quelle)

7. Stille macht kreativ

Ihr habt zehn Minuten Stille gegönnt. Nun ist euer Stresspegel wieder auf ein normales Level gesunken, eurem Körper geht es dadurch wieder gut und ein bestimmtes Problem lastet nicht mehr ganz so schwer auf euch. Das bedeutet: Euer Gehirn hat sich regeneriert, ist wieder fit, kann sich voll konzentrieren. Und was passiert jetzt? Ihr seid kreativ! Egal, ob ihr nun eine Suppe kochen wollt oder ob es gilt, ein mathematisches Problem zu lösen – ihr werdet eine tolle Idee haben!

So bringt ihr Stille in euer Leben

So bringt ihr Stille in euer Leben, denn in der Ruhe liegt die Kraft

Je nach dem, wie sich eure Wohnungsituation darstellt oder euer Alltag gestaltet ist, kann dies leicht oder schwierig sein.

  • Am einfachsten wäre es natürlich, wenn ihr euch mit Meditation beschäftigt und ideal wäre es, wenn ihr dies ohne Musik oder Anleitung macht. Das fällt schwer, ich weiß.
  • Hört ihr Musik beim Yoga? Typische Yoga-Musik ist ja immer sehr entspannend, dennoch verzichte ich inzwischen mehr und mehr auf diese Berieselung.
  • Wenn es euch möglich ist, bewegt euch regelmäßig in der Natur. Lasst dabei Handy und Ohrstöpsel zu Hause. Und vielleicht werdet ihr nun sagen, dass es auch in der Natur viele Geräusche gibt. Aber Blätterrauschen, Vogelgezwitscher oder Wellen liegen geräuschtechnisch auf einem ganz anderen Level.
  • Versucht, euch jeden Tag eine stille Auszeit von mindestens zehn Minuten zu gönnen. Ihr könnt diese Zeit ans Ende eurer Yogasitzung legen oder ihr steht ein bisschen früher auf und genießt die ruhigen Minuten am Morgen.
  • Besorgt euch gut abdichtende Kopfhörer oder Ohrstöpsel, wenn ihr in eurem Arbeitsleben den Lärm um euch herum aussperren wollt. Das ist eine gute Methode für Menschen, die in Großraumbüros arbeiten.

Berühmte letzte Worte:

In der Ruhe liegt die Kraft

Ich weiß nicht, woher dieses Sprichwort stammt. Aber je älter ich werde, umso mehr Weisheit erkenne ich darin. Ruhe oder Stille spendet uns mentale, psychische und physische Power. Deswegen wünsche ich euch viele stille, ruhige Momente!


Alle Fotos: Warum Stille viel wichtiger für uns ist, als wir glauben – Sieben Gründe ©mondyoga.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Faye Cornish / Unsplash
Text: Warum Stille viel wichtiger für uns ist, als wir glauben – Sieben Gründe ©mondyoga.de

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