Yoga für Alle?

Ja. Egal, ob alt oder jung, dick oder dünn. Jeder kann Yoga machen, wenn auch immer auf seine eigene Art und Weise und nach seinen individuellen Gegebenheiten.
Das heißt:

Wenn Du Erkrankungen der Wirbelsäule oder des Herz-Kreislaufssystems, irgend eine andere Erkrankung hast, schwanger bist oder ganz einfach Zweifel hast, dann lasse Dich bitte von Deinem Arzt oder Therapeuten beraten!

Er wird dir vielleicht von der ein oder anderen Übungen abraten oder dir eine Variante empfehlen.
Jeder muss lernen, auf seinen Körper zu hören.
Denn jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Yoga ist preiswert.
Natürlich ist es nett, wenn man ein nach Feng-Shui-Richtlinien ausgestattetes, lichtdurchflutetes Yoga-Zimmer zur Verfügung hat.
Ich persönlich werde wohl nie erfahren, wie es sich in einem solchen Raum übt. Aber in jeder Wohnung gibt es einen Platz, den man in eine vorübergehend beruhigte Zone verwandeln kann. Hier sollte es aufgeräumt, sauber und gut durchlüftet sein. Den Fernseher schaltet man besser aus, aber eine entspannende Musik ist hilfreich. Der Markt ist voll von diverser Yoga- oder Meditationsmusik, aber auch klassische Musik ist sehr schön. Raucherstäbchen oder Duftöle schaden nicht, so lange sie nicht zu heftig riechen.

Als Unterlage kann man sich eine Yoga-Matte kaufen, muss man aber nicht. Vielleicht liegt an diesem ausgewählten Platz ein flauschiger Teppich, oder nimmt eine Gymnastikmatte. Ich falte eine Wolldecke und übe so.
Übrigens: Im Bett lässt es sich schlecht üben.

Die Kleidung sollte wie immer beim Sport bequem und atmungsaktiv sein. Natürlich gibt es auch hier spezielle Accessoire.
Wenn du keine Erfahrung mit Yoga haben solltest, empfehle ich dir dringend, erstmal einen Kurs zu besuchen und die dort gelernten Übungen in dieses Programm einzubauen.
Es ist sehr wichtig, die Übungen (Asanas) korrekt auszuführen, dies muss man sich von einem qualifizierten Lehrer zeigen lassen.

Nun brauchst du nur noch eines: Ein bisschen Zeit.

Dann kann es losgehen!