Gute Yogalehrer

Ich habe es hier ja bereits schon häufiger gesagt und möchte es an dieser Stelle noch mal betonen: Sucht euch einen Yogalehrer und lernt Yoga in einem Kurs!
Denn Mondyoga ist lediglich ein Übungsprogramm, keine Yogaschule.

Aber wie findet man einen guten Yogalehrer?

Yogalehrer

Der Begriff Yogalehrer und die Ausbildung dazu ist leider nicht geschützt, was natürlich auch wieder den Vorteil haben könnte, dass dies nicht der üblichen staatlichen Reglementierung anheim fällt.

Dennoch gibt es einige Voraussetzungen für die Ausbildung, die der BDY (Bund Deutscher Yogalehrer) auf seiner Internetseite wie folgt formuliert:

  • ein Mindestalter von 25 Jahren, das eine gewisse persönliche Reife und eine weitgehend gefestigte Persönlichkeit erwarten lässt
  • gute Allgemeinbildung
  • Erfahrungen im Umgang mit Menschen, d.h. Offenheit für ihre Anliegen und die Bereitschaft, ihre individuelle Situation wahrzunehmen
  • mindestens 3 Jahre eigene Yoga-Praxis unter Anleitung einer/s Yogalehrenden
  • Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Kursteilnehmenden (Quelle: BDY)

Auf der Internetseite des BDY kann man dann auch aktiv nach Yogalehrern aus der Region, z.B. Yoga Chemnitz suchen und finden, die diesen Kriterien entsprechen.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Yogalehrer umfasst neben den Themen rund um Yoga und Yogaphilosophie auch Didaktik und medizinische Grundlagen, sowie therapeutische und psychologische Aspekte.Yogalehrer bei der Arbeit
Dabei ist zu beachten, dass ein Yogalehrer keinen Heilberuf ausübt. Allerdings muss er auf die körperlichen und psychischen Voraussetzungen seiner Schüler angemessen eingehen können.
Die Dauer einer solchen Ausbildung kann je nach dem gewählten Kursrhythmus einige Jahre dauern und beinhaltet neben den theoretischen Einheiten auch Hospizstunden bei anerkannten Yogalehrern.

Schnupperstunden

Viele Yogalehrer, wie Silvio Fritzsche von yogabasics-kurs.de Schnupperstunden an. Dies ermöglicht ein gegenseitiges Kennenlernen zwischen Lehrer und Schüler.
Denn ganz wichtig ist es natürlich schon, dass zwischen den beiden „die Chemie“ stimmt und somit der Schüler ein Vertrauensverhältnis gegenüber seinem Lehrer aufbauen kann.

Und so meine ich, dass es neben einer adäquaten Ausbildung des Lehrers für den Schüler letztendlich entscheidend ist, auf seine innere Stimme zu hören.
Fühlt man sich als Schüler in dem Yogakurs unwohl, ist man mit der Handhabung der Lerneinheiten – aus welchem Grund auch immer – nicht einverstanden, hilft auch die beste Ausbildung des Yogalehrers nichts.
Dann muss man einfach wieder gehen.

Text: Gute Yogalehrer ©Mondyoga
Foto: Yogalehrer und Schüler ©Mondyoga

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