*Der Artikel zum Thema Neu auf MondYoga enthält Amazonlinks*

Ich habe für die nächsten Monate geplant, einige bekannte und wichtige Asanas neu auf MondYoga zu veröffentlichen. Nebenbei werde ich alte Asanas ausmisten oder ihnen von meiner KI neue Artikelbilder verpassen.
Und ich werde etliche uralte redaktionelle Artikel aufarbeiten!
Ich habe mir also eine ganze Menge vorgenommen und viel vor dem Bildschirm sitzen.
Genau um diese blöde Sitzerei geht es heute.
Yoga ist das neue Sitzen

Viele Asiaten betrachten unsere stundenlange Sitzerei auf Stühlen mit sehr viel Skepsis. Ein Stuhl mag ja sehr bequem sein. Trotzdem kippt nach zu langem Sitzen unser Becken nach hinten und die S-Form (unser wichtigster Stoßdämpfer) flacht ab. Hüftbeuger und Gesäßmuskeln verkümmern förmlich, weil sie dauerhaft in einer verkürzten oder passiven Position feststecken. In vielen asiatischen Kulturen hockt, kniet oder sitzt man bodennah – dabei bleibt die Hüfte beweglich, die Tiefenmuskulatur aktiv und das Aufstehen selbst wird zum kleinen Fitnesstraining. Wir bezahlen unsere Sitzerei mit Rückenschmerzen, steifer Hüfte und schlechter Körperhaltung.
Und Übergewicht.
Neu auf MondYoga: Eine Asana, die du nicht unterschätzen darfst!
Es empfiehlt sich wirklich, über Alternativen zum Stuhl nachzudenken. Vor einigen Jahren habe ich hier den Schaukelstuhl von Muista empfohlen, der nach wie vor ein Exportschlager aus Litauen ist. Aber auch bei den einst so geführchteten Wackelhockern hat sich die Uhr weiter gedreht.
Aber das hilft alles nichts, du wirst dennoch deinen Rücken, Hamstrings, Beinsehnen usw. trainieren müssen. Zum Beispiel mit dieser neuen Asana.
Ein kleines Kind muss die Stockhaltung nicht groß üben, denn Kinder sitzen beim Spielen oft mit geradem Rücken und ausgestreckten Beinen auf dem Boden. Wir haben im Laufe der Jahre dafür gesorgt, dass unsere hinteren Beinsehnen verkürzt sind und unser Becken sich verändert hat.
Deswegen fällt uns diese Asana so schwer, genauso wie die tiefe Hocke (Malasana). Und die ist auch kein Problem für kleine Kinder.
Warum ich die Stockhaltung als Neuzugang gewählt habe:
Egal, ob dir diese Asana leicht fällt oder nicht: Sie wird dir gute Dienste leisten.
Denn zum einen bereitet sie deinen Körper für allerlei Vorbeugen vor, die du im Sitzen ausführst. Sie sorgt dafür, dass du dich zentrierst und somit in deinem Yogaflow bleibst.
Ich mag diese Asana, weil sie meine Wirbelsäule streckt und verlängert. Gerade für mich Ende 60 ist das eine Wohltat.
Außerdem kannst du sie so ziemlich überall ausführen: auf einem Teppich, auf einem Hausboot oder im Baumhaus.
Eine ausführliche Anleitung mitsamt vielen Anmerkungen zu Kontraindikationen, Hilfsmitteln und einer Variation findest du auf der Hauptseite dieser Asana.
Berühmte letzte Worte
Wenn du mich in der letzten Zeit auf den Sozialen Medien besuchen wolltest, dann wirst du vielleicht enttäuscht gewesen sein. Denn ich war in der letzten Woche kaum auf Insta usw. präsent.
Nach wie vor ist mir mein Blog das wichtigere Medium. Denn Blogartikel sind nachhaltiger und wertvoller. Diese Erkenntnis stammt nicht von mir, sondern von Judith Peters, eine Bloggerin, bei der ich nach wie vor gerne mitlese.
Stay tuned!
Text: Neu auf MondYoga: Sitzen in der Stockhaltung (Dandasana)©mondyoga.de
Alle Fotos: DNeu auf MondYoga: Sitzen in der Stockhaltung (Dandasana) ©mondyoga.de mit Hilfe von KI

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