*Der Artikel zum Thema Sternschnuppen & Co enthält Amazonlinks*

Man könnte sagen, dass das zweite Halbjahr die ehrlichere Hälfte des Jahres ist. Der Frühling und der Sommer versprechen uns noch schöne Dinge. Aber ab Juli geht es bereits um die ersten Resultate.
Zum Beispiel habe ich am Beginn des Jahres angefangen, den MondYogaKalender in ein richtig schickes und ansprechendes Freebie zu verwandeln. Aber einfach nur einen Download-Link in einen Artikel reinpacken, war für mich zu einfallslos. Deshalb musste auch der Begleitartikel neu gestaltet werden.
Und jetzt – Trommelwirbel!– siehst du den MondYogaKalender und seinen Begleitartikel in einem brandneuen Look!
Neue Pläne mit vielen Sternschnuppen & Co

Was ist hier neu?
Weil ich so gerne Rückblicke schreibe, erzähle ich, was mich in den vergangenen sechs Monate am meisten geprägt hat. Und weil ich so gerne meine Glaskugel befrage, blicke ich mit dir kurz in das zweite Halbjahr 2026 und das nicht nur astronomisch gesehen. Und dann gibt es hier noch ein zusammengefasstes FAQ für die wichtigsten Fragen zum Thema MondYogaKalender.
Aber wenn du es eilig hast, dann habe ich für dich den Button der Ungeduldigen installiert, der dich in Warp-Geschwindigkeit zum Download-Link bringt.
Was sich bei mir im 1. Halbjahr verändert hat
Mein Motto vom Jahresbeginn „… weil ich die Sabiene bin“ bekommt gerade eine neue Dimension. Ich bin nämlich zu 98 % sicher, dass ich AD(H)S habe.
Und nein. Ich wurde noch nicht getestet und mache auch keine Therapie. Denn es ist echt schwierig, Termine und Therapieplätze zu finden, aber ich bleibe dran.
Ich fand das Buch „AD(H)S in der zweiten Lebenshälfte“ von Dr. Astrid Neuy-Lobkowicz dabei sehr hilfreich. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass sie meine eigene Kindheit und Jugend beschreibt.
Und plötzlich ergibt vieles Sinn. Dabei wurde mir klar: All das, was immer wieder gescheitert ist, scheiterte nicht nur an mir.
Sondern am System um mich herum.
Das ist ein Unterschied, der alles verändert.
Bei der nächsten Sternschnuppe wünsche ich mir, dass unser Gesellschaftssystem mehr Zeit und Geduld mit solchen quirligen, schnellen, chaotischen und lauten Menschen haben kann. Denn wenn wir losgelassen werden, entwickeln wir Superkräfte!
Sternschnuppen & Co: Was der Himmel im 2. Halbjahr zu bieten hat
Das zweite Halbjahr 2026 ist astronomisch bemerkenswert. Klar, wir haben Neumonde und Vollmonde. Aber das ist noch lange nicht alles! Freuen wir uns auf folgende Phänomene:
- 12. August: Totale Sonnenfinsternis (bei uns partiell)
Das absolute Highlight. In Deutschland werden je nach Region bis zu 90 Prozent der Sonne verdeckt. Das wäre dann die stärkste partielle Finsternis bei uns bis 2075. Und weil eine Sonnenfinsternis immer auf einen Neumond fällt, ist dieser Tag energetisch ein kraftvoller Neuanfang. - 12./13. August: Perseiden
In derselben Nacht erreicht der bekannteste Sternschnuppenstrom sein Maximum mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Weil Neumond ist, stört kein Mondlicht. Diese Nacht ist also perfekt für deine geheimsten Wünsche. - 28. August: Fast totale Mondfinsternis
Rund 93 Prozent des Mondes tauchen in den Erdschatten. Bei uns wird das Spektakel bis zum Monduntergang sichtbar sein. - 17./18. November: Leoniden
Noch ein Sternschnuppenstrom und sichtbar in klaren Novembernächten. - 13./14. Dezember: Geminiden
Der ergiebigste Meteorstrom des Jahres mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. - 24. Dezember: Heiligabend-Supermond
Der letzte Vollmond des Jahres fällt auf Heiligabend. Dabei erleben wir einen Supermond, der rund 8 Prozent größer und 16 Prozent heller sein wird, als gewöhnlich. Wenn du dieses Ereignis verpasst, hast du im Jahr 2045 die nächste Chance.
Was machen die Sternschnuppen im MondYoga?

Sternschnuppen lassen sich nicht wie Mondzeichen in das MondYoga-Prinzip einordnen. Denn diese Erscheinungen kann man weder einer Körperregion noch einer bestimmten Energie zuordnen. Aber eine Nacht voller Sternschnuppen ist magisch! Und sie eignet sich wunderbar für eine Praxis mit einem Sankalpa. Das ist ein persönlicher Vorsatz, den du zu Beginn deiner Übung formulierst und der dich dann durch die ganze Sequenz trägst.
Ehrlich: Gerade die große Perseidennacht am 12. August ist eine große Chance für Wünsche und Neuanfänge aller Art.
Die Jahreskreisfeste im 2. Halbjahr
- 1. August: Lughnasad, das keltische Erntefest. Das erste Korn wird gebrochen, die Fülle des Sommers erreicht ihren Höhepunkt.
- 23. September: Mabon, Herbst-Tagundnachtgleiche. Licht und Dunkel halten sich die Waage.
- 31. Oktober: Samhain, der keltische Jahreswechsel, Ursprung von Halloween. Der Schleier zwischen den Welten ist dünn.
- 21. Dezember: Julfest, Wintersonnenwende. Die längste Nacht des Jahres und die Rückkehr des Lichts
- 25. Dezember bis 6. Januar 2027: Rauhnächte, die magischen Nächte
Das Mondzeichen des 2. Halbjahres: Schütze
Das Mondzeichen Schütze steht für Aufbruch, für das grenzenlose Denken, für Optimismus und für den Mut, sich neu zu erfinden. Im zweiten Halbjahr 2026 ist das sehr passend, weil dieses Halbjahr für viele von uns ein Halbjahr der neu entdeckten Kraft sein kann.
Das Schütze-Mondzeichen unterstützt Bewegung, Ausdehnung und Philosophie. Körperlich ist es dem Bereich Hüften, Oberschenkel und Gesundheit (im ganzheitlichen Sinne) zugeordnet. Meine drei Lieblingsasanas zum Thema Schütze:
- Krieger 1 (Virabhadrasana A) – kräftigt Beine und öffnet die Hüfte, macht Mut
- Happy Baby (Ananda Balasana) – der sanfte Hüftöffner für zwischendurch
- Kopf-zum-Knie-Streckung (Janu Sirsasana) – dehnt Oberschenkelrückseite und öffnet Hüfte und Becken
Mein Tipp: Schau auf deinem Kalender nach, wann der Mond in den nächsten Monaten im Schütze steht und plane an diesen Tagen bewusst eine etwas ausgedehntere Praxis ein.
MondYogaKalender-FAQ (Häufige Fragen)
Was ist der MondYogaKalender?
Der MondYogaKalender zeigt dir für jeden Tag, in welchem Mondzeichen der Mond steht. Jedes Mondzeichen hat eine zugehörige Körperregion – und damit passende Asanas für deine Yogapraxis.
Wie benutze ich den Kalender?
Schau nach, welches Mondzeichen heute aktiv ist. Dann such dir auf MondYoga eine Asana für diese Körperregion heraus. Die ausführliche Anleitung findest du hier: So arbeitest du mit dem MondYogaKalender.
Muss ich den Kalender ausdrucken?
Nein. Du kannst ihn digital nutzen, z.B. auf dem Tablet, dem Laptop oder dem Handy. Ausgedruckt und an den Kühlschrank gepinnt macht er sich aber auch sehr gut.
Was ist ein Supermond?
Ein Supermond ist ein Vollmond, bei dem der Mond in seiner elliptischen Umlaufbahn besonders nah an der Erde ist. Er erscheint dann etwas größer und deutlich heller. Der nächste große Supermond: Heiligabend 2026.
Gibt es den Kalender auch für das 1. Halbjahr?
Klar – den findest du hier: MondYogaKalender 1. Halbjahr 2026.
Was kostet der MondYogaKalender?
Der MondYogaKalender ist kostenlos. Spenden werden aber gerne angenommen.
Ist MondYoga eine Sekte?
Nein.
Und jetzt kommst du:
Bitte bedenke, dass das Downloaden und die Verwendung dieses Kalenders auf deine eigene Gefahr geschieht.
Berühmte letzte Worte
Seit über acht Jahren gibt es schon den MondYogaKalender. Das ist mir gerade eben erst wieder richtig bewusst geworden. 2018 war das noch ein Experiment. Heute liegt der Kalender in Büros, auf Yogamatten und in Tablets von Menschen, die ich nie persönlich getroffen habe.
Das macht mich glücklich. Und ein bisschen stolz. Auf das, was wir hier zusammen aufgebaut haben.
Ich wünsche dir ein schönes zweites Halbjahr. Denn das wird ein guter Erntemond: warm, rund und voller Licht.
Text: Sternschnuppen & Co: Der MondYogaKalender im 2. Halbjahr 2026 ©mondyoga.de
Alle Fotos: Sternschnuppen & Co: Der MondYogaKalender im 2. Halbjahr 2026 ©mondyoga.de
unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Canva.com

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