Polarlichter und Schneekatastrophe – Gelernt im Januar

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  • Beitrag zuletzt geändert am:1. Februar 2026

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Polarlichter und Schneekatastrophe

Den Monat Januar empfinde ich immer als ein wenig zwiegespalten. Einerseits muss ich mich noch von Weihnachten und Silvester erholen. Das liegt weniger am Alkoholkonsum, sondern mehr am ganzen Trubel, den diese angeblich „stade Zeit“ (wie man in Bayern sagt) so mit sich bringt. 
Andererseits bin ich im Januar voll motiviert und plane mit meinem Kalender und blitzefunkelneuen ToDo-Listen den 1. Monat des Jahres, das neue Jahr – ach was! – mein komplettes künftiges Leben!
Das klappt natürlich nicht.

Polarlichter

Polarlichter über Obernburg am Main
Polarlichter sind bei uns eine Seltenheit

Über Polarlichter habe ich nun gelernt, dass man nicht unbedingt an irgendeinen Polarkreis fahren muss, um sie zu sehen. Ein Blick in den nächtlichen Winterhimmel reicht auch aus, sogar weit bis nach Bayern hinein.
So schöne Exemplare, wie sie im Rhein-Main-Gebiet zu sehen waren, konnte ich 1986 in Grönland nicht entdecken. (Hier ein Artikel dazu auf meinem alten Blog)
Aber ich war ja auch im Sommer da.
Und nein. Damals haben sich die Amerikaner noch nicht für diese große, eisverkrustete Insel interessiert!

Schneekatastrophe schlägt Polarlichter

Schneekatastrophe
Schneekatastrophen sind bei uns fast so selten, wie Polarlichter

Kaum waren die Polarlichter abfotografiert, hatten wir hier mehrer Tage lang eine Schneekatastrophe. 
Für die Natives in der Rhein-Main-Region ist der Katastrophenfall schnell erreicht, wenn es einmal länger als eine Stunde schneit. Denn bei uns herrscht mildes KIima und man ist winterliche Straßenverhältnisse einfach nicht gewohnt. 
Ich finde Schnee ja ganz nett und als Exil-Oberbayer habe ich auch nicht viel Angst vor dem Autofahren auf verschneiten Straßen. Aber ich habe einen Neuwagen und eigentlich dachten wir, dass ich mit neuen Sommerreifen durch den Winter komme.
Lerneffekt: In diesem Jahr kaufe ich mir Winterreifen!
Dieser Irrtum hat mir im Januar ein Plus an Fitness eingebracht, weil ich zu Fuß in die Arbeit gehen musste. Das war dann ungefähr alles an Fitness, was ich im Januar gemacht habe.
Und warum erzähle ich gleich.

Ein einsamer Sonnengruß

Im Januar bin ich an den Venen operiert worden. Eigentlich ist das kein schlimmer Eingriff. Aber mein Bein sieht aus und fühlt sich an wie nach einem Massaker. 
Am ersten Tag nach der Operation habe ich noch einen einen einsamen Sonnengruß fertig gebracht. 
Und das war’s dann mit Yoga für diesen Monat. 
Nun frage ich mich allmählich, ob ein Leben ohne Kompressionsstrümpfe möglich ist. 

Die schlechteste Krankenkasse der Welt

Ich bin seit über 66 Jahren bei der Techniker Krankenkasse versichert und zufrieden. 
Nun habe ich lernen müssen, dass es sich bei der TK um die schlechteste Krankenkasse der Welt handelt. Zumindest wenn ich dem Arzt glauben kann, der sich nach der überstandenen Venen-OP mein Bein angeschaut hat. 
Der Grund ist schnell erzählt: Die Techniker weigert sich, die Kosten für von ihm entwickeltes, alternatives und zugleich angeblich sensationelles Operationverfahren zu übernehmen. 
Ehrlich gesagt fand ich zu diesem Zeitpunkt solche Informationen nicht besonders brauchbar. Auch zu anderen Zeiten möchte ich das nicht wissen.

Marketing Goes Bunt

Regenbogen Ikea ist bunt
Buntes vom Möbelschweden

Bestimmt kennst du die großen, blauen Pastiktaschen vom Möbelschweden. Nun habe ich gelernt, dass es seit ein paar Jahren diese Taschen auch in Regenbogenfarben gibt. Die pfiffigen Schweden wollen damit ein Zeichen gegen Homophobie setzen. (Im Magazin Stern gibt es mehr Informationen). 
Wenn du also etwas Farbe während der spätwinterlichen Inversionswetterlage wünscht oder dich am kommenden CSD beteiligst willst, dann weißt du, wo du hinfahren musst! 

Die Assistentin – Mein Buchtipp des Monats

Charlotte nimmt einen vermeindlichen Traumjob als 2. Chefassistentin in einem Münchner Verlag an. Innerhalb eines Jahres arbeitet sie sich dort regelrecht auf. Was ich hier gelernt habe ist, wie rüde der Ton in manchen Chefetagen geworden ist. Und das junge, ambitionierte Mitarbeiter dort wie Sklaven behandelt werden. Dies scheint tatsächlich keine dichterische Freiheit von der Autorin zu sein. Gut, dass Charlotte die Musik hat, die ihr Leben bereichert.

Die Assistentin

Die Assistentin von Caroline Wahl

  • Preis Stand Januar 2026: 19,99 Euro (Kindle), 24,00 Euro (Gebundenes Buch), 18,49 Euro (Hörbuch, gelesen von der Autorin und leider macht sie das nicht besonders gut)
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Berühmte letzte Worte

Das waren meine Lernfortschritte des Monats. Ich hoffe, es hat dir gefallen!
In der nächsten Woche gibt es wahrscheinlich keinen Artikel. Ich möchte nämlich meinen Instagram-Account etwas intensiver bearbeiten. Dabei wird mein kommender Lernauftrag sein, wie ich Reels mit mir selbst erstelle, ohne vor Scham in den Boden zu versinken.

Stay tuned!


Text: Polarlichter und Schneekatastrophe – Gelernt im Januar ©mondyoga.de
Alle Fotos: Polarlichter und Schneekatastrophe – Gelernt im Januar ©mondyoga.de


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