Sitzender Held (Virasana)

 

Sitzender Held
Sitender Held (Virasana)

Ausführung:

  • Knien Sie sich aufrecht hin und halten Sie dabei die Knie geschlossen, die Füße ungefähr einen halben Meter auseinander.
  • Senken Sie ganz langsam Ihren Körper bis Sie zwischen Ihren Füßen auf dem Boden sitzen.
  • Halten Sie Ihren Rücken ganz gerade und Ihre Zehen nach hinten gestreckt.
  • Legen Sie Ihre Handflächen locker auf die Knie und atmen Sie normal.
  • Verharren Sie in dieser Position wenn möglich 30 Sekunden lang.
  • Nun falten Sie Ihre Hände und strecken Sie die Arme aus, die Handflächen zeigen dabei nach oben.
  • Verharren Sie noch mal möglichst 30 Sekunden in dieser Position.
  • Kommen Sie langsam aus dieser Stellung wieder heraus, in dem Sie sich auf Ihr Gesäß setzen, strecken Sie die Beine aus, schütteln Sie sie vielleicht ein bisschen und entspannen Sie sich.

Eine Asana für:

  • Erleichterung bei Plattfüßen
  • Erfrischung bei müden Beinen
  • Milderung bei Beschwerden im Kniegelenk
  • Hebung und Entspannung des Fußspanns
  • Milderung von Schmerzen in den Fersen
  • Erleichterung bei Völlegefühl, kann dadurch auch nach dem Essen praktiziert werden.

Anmerkung:

  • Am Anfang wird Ihnen diese Asana vielleicht schwer fallen und von Entspannung wird keine Spur sein. Aber das gibt sich mit der Zeit.
  • Eine Variation für Fortgeschrittene ist der Liegende Held: Dabei legen Sie sich aus der Sitzposition heraus zurück auf die Schultern und verharren so.
    Aber erst, wenn Sie wirklich fortgeschritten sind!
  • Im Sanskrit der diese Asana „Toter-Mann-Stellung“ genannt. Es ist eine Asana für die schrittweise und totale Entspannung des gesamten Körpers.
  • Suchen Sie sich einen lieben Menschen, der Ihnen die Anleitung die ersten Male vorliest.
  • Decken Sie sich eventuell leicht zu.

Wenn dir die Asana Sitzender Held nicht gelingt, dann probiere stattdessen dessen Vorstufe, den Japanischen Diamantsitz, bis sich deine Knie- und Fußgelenke an diese Stellung gewöhnt haben.

Das Prinzip Anspannung-Entspannung kann man bei jeder Gelegenheit praktizieren, wenn man auch es immer den jeweiligen Umständen ein wenig anpassen muss. Ein Freund (Vielflieger) hat mir erzählt, dass er dies immer auf langen Flugreisen übt, um die Sitzerei zu überstehen.

Foto: Sitzender Held (Virasana) ©mondyoga.de
Text: Sitzender Held (Virasana) ©mondyoga.de

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