*Der Artikel zum Thema Baucheinzieher enthält Amazonlinks*

In einem Yogabuch stand einmal über den Baucheinzieher zu lesen: „Diese Übung wird dein ganzes Leben verändern.“
Und das hat bei mir tatsächlich gestimmt!
Denn dank dieser Übung werden Wunder wahr – zumindest in deiner Bauchregion. Deswegen kann ich sie dir nur wärmstens empfehlen.
Der Baucheinzieher (Uddiyana Bandha)

Genau genommen haben wir hier keine typische Asana, sondern ein Bandha.
Unter einem Bandha versteht man im Hatha Yoga einen Verschluss, der durch die Kontraktion bestimmter Muskeln erreicht wird. Dadurch wird die Energie (Prana) an dieser Stelle konzentriert. Es gibt im ganzen vier Bandhas, die eigentlich als Mudras angesehen werden. Mehr zu diesem spannenden Thema findest du in diesem Artikel über die 4 Energieschlösser.
Übrigens bedeutet der Sanskritname Uddiyana Bandha (manchmal auch Uddiyanabandha) Hochfliegender Verschluss.
Der Baucheinzieher – So wird er ausgeführt:

- Kniee dich auf deine Yogamatte
- Beuge dich nach vorne, lege deine Hände auf den Boden und verlagere dein Gewicht darauf. (Figur 1)
- Nun atme tief ein und wieder ganz tief aus, bis du das Gefühl hast, dass sich keine Luft mehr im Körper befindet.
- Halte nun den Atem an und ziehe den Bauch ein. Aber nicht nur tief nach innen, sondern auch nach oben. (Figur 2, Pfeil!)

- Es ist, als würdest du deinen Bauch unter das Zwerchfells ziehen.
- Dabei entsteht eine tiefe Aushöhlung in der Bauchgegend.
- Falls du etwas beleibt sein solltest, ist dieser Einzug nicht so stark wahrnehmbar, aber das wird mit der Zeit immer besser.
- Nun lasse deinen Bauch plötzlich heraus schnellen und ziehe ihn gleich wieder ein und hoch.
- Wenn sich dabei deine Halsmuskeln ein wenig anspannen, hast du alles richtig gemacht.
- Wiederhole diese Übung so oft wie du es schaffst. Am Anfang werden es vielleicht nur drei bis fünf Wiederholungen sein, aber du wirst dich mit der Zeit bestimmt auf über zehn steigern.
- Entspanne die Bauchmuskulatur und atme mehrmals tief ein.
- Wenn du nach der Übung ausatmen musst, ist etwas falsch gelaufen.
- Mache diese Übung dreimal hintereinander.
- Wenn du abnehmen willst oder eine schlaffe Bauchmuskulatur hast, solltest du diese Übung täglich wiederholen.
Variation:
Diese Übung lässt sich auch sehr gut im Stehen ausführen. Dies kann für dich hilfreich sein, wenn du Probleme mit den Knien sein. Aber auch, wenn du unterwegs bist und der einzige Rückzugsort eine Toilette ist.
- Lehne dich dafür an eine Wand und halte die Knie locker gebeugt.
- Stütze die Hände leicht auf die Oberschenkel
- Ziehe nun die Bauchmuskeln ein wie oben beschrieben.
Wichtig für die korrekte Ausführung:
- Achte darauf, dass deine Lungen wirklich leer sind, weil du einen Turnus während der gesamten Atempause schaffen solltest.
- Du wirst etwas Übung brauchen, um diese Asana zu begreifen und zu beherrschen.
- Gerade diese Asana solltest du niemals mit vollen Magen machen!!!
Der Baucheinzieher ist eine Asana für:
- Eine optimale Stärkung und Festigung der Bauchmuskulatur
- Eine schlanke Taille
- Eine regelmäßige Verdauung
- Massage der inneren Organe und Drüsen
- Eine verbesserte Durchblutung der gesamten Bauchgegend
- Einen besseren Stoffwechsel
- Jungen Müttern zur Rückbildung
Der Baucheinzieher ist nicht geeignet:
- In der Schwangerschaft
- Menschen mit Kreislaufproblemen
- Nicht bei Magen-Darmproblemen zu empfehlen
Im Zweifelsfall fragt bitte immer euren Arzt oder Physiotherapeuten!
Kurz und knapp
- Sanskritname: Uddiyana Bandha
- Deutsche Bezeichnung: Baucheinzieher
- Chakra: Wurzel-Chakra, Solarplexus-Chakra
- Typ: Mudra
- Körper: Stärkung der inneren Organe und der Bauchdecke
- Geist: Zentriert und stabilisiert
- Kontraindikation: Kreislaufprobleme, Magen-Darmprobleme, Schwangerschaft
- Mondzeichen: Stier, Krebs, Löwe, Jungfrau, Skorpion,
- Bereitet vor: Schulterbrücke (Setu Bandhasana),
- Wird gefolgt von: Kindstellung,
- Empfohlene Hilfsmittel: Yogakissen
Text: Der Baucheinzieher (Uddiyana Bandha) – Stärkt die inneren Organe ©mondyoga.de
Alle Fotos: Der Baucheinzieher (Uddiyana Bandha) – Stärkt die inneren Organe ©mondyoga.de



Liebe Sabiene,
war gerade mal wieder stöbern auf der (neu getalteten?) Mondyoga-Seite, als mein rechtes Auge auf die Traumwelten-Themen fiel. Eine neue Buchbesprechung weckte mein Interesse, also mal kurz reingeklickt und überrascht eine Seite voller Hieroglyphen entdeckt. Beim Blogbeitrag drüber zum Webmasterfriday dasselbe Bild! Okay, ich bin mir nicht sicher, ob’s genau dasselbe ist, aber zumindest schwer bis gar nicht zu dechiffrieren … Wenn ich direkt in Sabienes Traumwelten reingehe, ist die (Traum-)Welt wieder in Ordnung.
Frage: Liegt’s an mir oder an der Technik?
Mit herzlichem Gruß
Andrea
Hallo Andrea,
Danke für diese Rückmeldung. Ich weiß nicht, woran das gelegen ist. Vielleicht war da ein Knoten in der Leitung?
Sag mir ruhig Bescheid, wenn wieder sowas ist.
LG Sabienes