*Der Artikel zum Thema Jahresrückblick 2025 enthält Amazonlinks*

Ich liebe Rückblicke! Egal, ob es sich um einen Monatsrückblick oder Jahresrückblick handelt, mag ich diese einfache Form des Storytellings.
Das hat mir immer viel Spaß gemacht.
Aber dann kam 2025.
Kann weg: Ein Jahr voller Sorgen
Für uns steckte Jahr 2025 voller Sorgen.
Und sorgenvolle Zeiten können einem jeden Jahresrückblick vermiesen. Und das gilt besonders dann, wenn man auf die Gründe nicht näher eingehen möchte oder kann. (Die gehören nämlich echt nicht hierher).
Eigentlich wollte mich wieder aktiv bei dem Jahresrückblick von Judith Peters beteiligen, weil das immer so viel Spaß gemacht hatte. (Danke Judith!)
Aber ich konnte nicht viel Spaß vertragen.
Warum der Jahresrückblick 2025 en vogue ist
Dann kam mir der Gedanke, das wenn das Jahr bereits so außergewöhnlich und unplanbar gewesen ist, der Jahresrückblick anders aufgebaut sein sollte. Zufällig fand ich Hilfe und Inspiration aus einer ganz unerwarteten Quelle. Es handelte sich um (halte dich fest!) die Internetseite des Modemagazin Vogue, eine Publikation, die ich eher selten genieße. Es handelt sich genauer gesagt um den Artikel: 10 Fragen an sich selbst. Zugegeben finden sich hier keine revolutionären Aussagen. Aber der Artikel war da, als ich ihn brauchte. (Danke Vogue)
Und diese 10 Fragen dienen mir nun als Gerüst für meinen Jahresrückblick 2025.
Mein Jahresrückblick 2025 mit 10 Fragen an mich selbst
Manche Fragen habe ich etwas umgemodelt oder für mich neu interpretiert. Aber im Grunde entsprechen sie so ziemlich dem Original.
1. Was hat mich im letzten Jahr wirklich glücklich gemacht?

Im August bin ich mit dem Fahrrad von Innsbruck nach Kufstein gefahren.
Strecke: 84 Kilometer.
Gesamtzeit: 7,5 Stunden
Fahrzeit: fast 6 Stunden
Alleine.
Zu wenig Wasser dabei.
Eigentlich wollte ich Rattenberg fahren, weil es dort so schön ist. Aber nach einem ordentlichen Mittagessen (vegan) war ich wieder fit genug, um weiter bis Kufstein zu fahren. Auf den letzten Kilometern konnte ich kaum noch im Sattel sitzen. Aber dieser Trip war jeder Schmerz, jeder Schweißtropfen, jede Entbehrung wert!
Danke an meinen Mann, der beruflich in Innsbruck zu tun hatte und darauf bestand, dass ich mitkomme.
2. Was möchte ich loslassen, weil es mir Energie raubt?
Zu viele Selbstoptimierungen, ToDo-Listen, Blog- und Posting-Pläne, Ordnungshelfer aller Art: Planungen bescheren einem oft viel zu starre Regeln. Solche Maßnahmen sollen einem ja eigentlich im Alltag helfen, verhindern dann aber die Freude an spontanen Aktivitäten. Und wenn ich dann trotz WOOP-Methode und anderer Helferleins meine gut gemeinten Pläne nicht umsetzen kann, bin ich wahnsinnig frustriert.
Das letzte Jahr hat mich gelehrt, dass man alles so nehmen muss, wie es kommt. Denn es muss ja nicht alles so sehr perfekt sein.
3. Mit wem möchte ich 2026 mehr Zeit verbringen?
Mit meiner Familie und hier besonders mit meinen Enkelkindern.
Mit meinen Freunden, weil diese im letzten Jahr viel zu kurz gekommen sind.
4. Was habe ich über mich selbst gelernt, was ich vorher nicht wusste?
Ich bin stärker, als ich dachte. Vielleicht auch stärker, als andere dachten. Und ich kann straight einen Plan entwickeln und durchziehen.
5. Wofür bin ich dankbar?

Ich bedanke mich bei vielen schönen Reisen und Ausflüge, die ich 2025 unternehmen konnte. Diese Auszeiten haben mir sehr geholfen, bei gesunden Verstand zu bleiben. Ich habe unter anderem Gelsenkirchen in Gelsinki umbenannt, mir auf der Hallig Hooge einen tierischen Muskelkater geholt, sowie etliche Städte besichtigt, die mit dem Buchstaben B beginnen. Und zu guter Letzt haben wir noch eine Flusskreuzfahrt auf der Donau unternommen.
(Danke an die tollen Menschen, die ich unterwegs kennengelernt habe! Besonderer Dank gebührt der Familie meiner besten Freundin Marion.)

6. Welche Erkenntnis hat mein Leben verändert und warum?
Ich habe sehr viel über narzistische Störungen gelernt. Ich hätte nie gedacht, dass ich davon betroffen sein könnte. Aber bereits in meinem Elternhaus gab es die typischen alltäglichen Manipulationen, die ich jetzt endlich benennen und verstehen kann.
Nun weiß ich, dass ich gar nicht so ein böses, undankbares Mädel gewesen bin. Und das schenkt mir Frieden.
7. Womit habe ich mich selbst überrascht?
Auf einmal habe ich Spaß am Intervallfasten gefunden. Ich faste dabei nach der 16:8 Methode, verzichte also auf das Frühstück. Mit einer Diät oder Gewichtskontrolle hat das nicht viel zu tun. Ich lege diese bewussten Essenspausen ein, weil es mir gut tut.
Und da ich ja nun auf starre Regeln verzichte, faste ich nicht im Urlaub.
8. Worauf bin ich stolz?
Ich kann nun ein bisschen Reels für Instagram erstellen, die sogar gut aussehen.
Noch viel wichtiger: Es macht mir Spaß!
(Danke an Claudia Göbel)
9. Was möchte ich in diesem Jahr anders machen?
Ich esse gerne Gemüse und Salat, aber nur sehr selten Obst. Das möchte ich in diesem Jahr ändern. Es hilft mir, kleine Portionen mit Obstsalat in Schraubgläsern im Kühlschrank vorzuhalten. So kann ich mir immer einen kleinen Nachtisch gönnen.
10. Welche Version von mir möchte ich stärken oder: Mein Motto 2026
Meinem Motto aus dem Jahr 2025 war ich sehr oft dankbar. (Dieses tolle Motto kannst du in meinem letzten Jahresrückblick nachlesen).
2026 lautet mein Motto: „… weil ich die Sabiene bin.“
Mit dieser Aussage kann ich Fragen voller Unverständnis und oder latent hochgezogenen Augenbrauen begegnen. Fragen wie, warum ich keine Feinstrumpfhosen mit Pumps trage oder mir ein Slim Wallet in Pink gekauft habe oder nicht gerne in heißen Ländern Urlaub mache.
(Danke an Bernd O. aus R. für die Inspiration!)
Berühmte letzte Worte zum Jahresrückblick 2025
Ich bin mit meinem Jahresrückblick 2025 schon ziemlich spät dran. Deswegen werde ich auf bestimmte Elemente, zum Beispiel eine Auflistung der beliebtesten Artikel oder einen Ausblick auf 2026 verzichten.
Das Jahr 2025 hat mich stärker gemacht. Aber es gehört nicht zu meinen Lieblingsjahren.
Das Jahr 2026 kann nur besser werden.
Und so soll es auch für dich sein!
Text: Jahresrückblick 2025 mit 10 Fragen an mich selbst ©mondyoga.de
Alle Fotos: Jahresrückblick 2025 mit 10 Fragen an mich selbst ©mondyoga.de und teilweise unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Canva.com

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Liebe Sabiene!
Vielen Dank für deinen unterhaltsamen, nachdenklichen und inspirierenden Jahresrückblick. Bei mir gibt es dieses Jahr keinen, weil 2025 kein Jahr ist, an das ich mich erinnern möchte, aus Gründen. Dafür rocken wir jetzt 2026 ❤️. Ich freue mich schon sehr auf unser Real-Life Date.