Yoga im Museum – Interessanter und neuer Trend für Museen und Galerien

Zuletzt bearbeitet am 26. August 2018

yoga im museum
Yoga im Museum oder: Der Kopfstand vor den alten Meistern

Im Prinzip kann man Yoga überall dort praktizieren, wo man genügend Platz findet, um seine Yoga-Matte auszubreiten.
Und ich habe natürlich keine Ahnung, wo ihr euer Yoga macht. Vielleicht geht ihr in ein Yoga-Studio oder trefft euch in einer Sporthalle. Oder ihr bleibt im heimischen Wohnzimmer oder sucht euch draußen in der Natur ein ruhiges Plätzchen.
Aber habt ihr schon einmal in einem Museum Yoga gemacht?
Ich auch nicht.
Doch Yoga im Museum ist der allerneueste Trend!

Yoga im Museum – Ein interessanter und neuer Trend!

Begonnen hat dies natürlich in den USA. Bereits 2011 habe ich Berichte gelesen, nach denen etliche US-amerikanische Museen und Galerien am Abend ihre Pforten für die Yoga-Jünger öffnen.
Die Vorteile sprechen für sich. Denn solche Ausstellungsräume sind in der Regel klimatisiert und haben eine ruhige, ausgeglichene Atmosphäre. Die Yogis profitieren mit Sicherheit auch von dem Flair der Kunstgegenstände und besuchen die Ausstellung vielleicht noch einmal zu den regulären Öffnungszeiten.
Und den Betreibern werden zusätzliche Eintrittsgelder auch nicht unwillkommen sein.

Gibt es das auch in Deutschland?

Im Frühjahr öffnete die Galerie der Stadt Sindelfingen ihre Tore im Zusammenhang mit der Aktion „Langer Donnerstag“ für Yoga-Kurse. Anscheinend wird dies aber nicht mehr weiter fortgeführt und ich habe leider auch keine näheren Informationen dazu.
Das Antike Schifffahrtmuseum in Mainz hat auch schon einmal solche Kurse angeboten und in München gab es ähnliche Veranstaltungen im Jüdischen Museum und im Foyer des Münchner Stadtmuseums von den Vertretern des sogenannten Pop Up Yoga.
Und das Salvador-Dalí-Museum in Sankt Petersburg lädt an Sonntagen zu tiefenentspannender Atmung und Dehnübungen im Sinne des Yogas ein.

Yoga im Museum: Passt das überhaupt zusammen?

Richtig gute Kunst, egal ob es sich um Gemälde oder Skulpturen handelt, hat durchaus einen gewissen kontemplativen Charakter. Das hilft unserem Geist, sich zu entspannen und sich jenseits vom Alltag auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und dies ist mit auch eine Wirkung, die Yogaübungen auf uns haben können.
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass ich vor der Mona Lisa im Pariser Louvre meine Yogamatte ausrollen möchte. Denn dort wären mir die Sicherheitsvorkehrungen zu irritierend. Wahrscheinlich wäre mir auch der Blick auf ein Gemälde von Dalí zu anstrengend. Und das Heimatmuseum in unserer Stadt wäre mir viel zu vollgestopft.
Aber es gibt ja noch andere Locations und hier finde ich generell, dass das eine gute Idee ist.

Wie finde ich solche Veranstaltungen?

Ehrlich gesagt: Keine Ahnung.
Google gibt kaum Informationen über aktuelle Kurse aus. Aber vielleicht findet ihr einmal in eurer Tageszeitung eine Notiz über Yoga in einem Museum in eurer Nähe. Oder ihr fragt eure Yogalehrerin, ob sie etwas darüber weiß.
Vielleicht werdet ihr unter dem Begriff Pop Up Yoga fündig. Denn dabei wird Yoga wirklich überall praktiziert.

Yoga – wo noch?

Es fragt sich, an welchen Orten man sonst noch Yoga machen könnte.
Vielleicht würden sich Kirchen dafür eignen, wenn zwischen den Bänken genug Platz ist. Oder wie wäre es in einem leeren Bierzelt an einem Vormittag unter der Woche? Oder dem Plenarsaal während der Sommerpause?
Wahrscheinlich sind hier dem Erfindungsreichtum keine Grenzen gesetzt!


Könnt ihr euch vorstellen, Yoga im Museum zu machen? Oder habt ihr eine solche Veranstaltung schon einmal besucht?

Wo praktiziert ihr euer Yoga überhaupt?

Erzählt es mir!


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Alle Fotos: Yoga im Museum – Ein interessanter und neuer Trend für Museen und Galerien ©mondyoga.de
Text: Yoga im Museum – Ein interessanter und neuer Trend für Museen und Galerien ©mondyoga.de
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Yoga im Museum - Ein interessanter und neuer Trend für Museen und Galerien
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Yoga im Museum - Immer mehr Museen und Galerien öffnen abends ihre Pforten und bieten dort Yogakurse zwischen den Kunstwerken an.
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Mondyoga

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