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Meditieren lernen: 7 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene

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So einfach könnt ihr meditieren lernen

Wenn man sich mit Yoga beschäftigt, kommt man um das Thema Meditation nicht vorbei. Denn die hauptsächlich körperliche Wirkung der einzelnen Asanas gehen Hand in Hand mit der absoluten Entspannung, die uns eine meditative Tiefenentspannung schenken kann.
Und ganz selbstverständlich werden in den meisten Yoga-Kursen auch kleinere und größere Meditationen eingebaut.

Meditation hat viele Gesichter. Ihr kennt vielleicht die klassische Variante oder aber auch geführte Meditationen. Es gibt aber auch eine Art „natürliche Meditation“, die wir ganz unbewusst praktizieren, wenn wir etwas ohne Ablenkung tun. Zum Beispiel beim Malen, Spazierengehen oder auch beim Geschirrspülen.

Ich will euch heute ein paar Grundzüge erklären und ein paar Tipps mit an die Hand geben. Denn ich möchte euch mit diesem Artikel animieren, es einmal mit der Meditation zu versuchen.

Warum sollten wir meditieren?

Wenn wir meditieren, setzen wir etliche positive Veränderungen in Gang. Das beginnt bei körperlichen Reaktionen, wie Schmerzlinderung oder die Reduktion von Stresssymptomen. Aber vorrangig tun wir mit der Meditation etwas Gutes für unseren Geist und unsere Seele.
Einige gute Gründe, einmal mit der Meditation anzufangen, wären:

  • Entspannung und Ruhe
  • Energiegewinn
  • Überwindung von Ängsten
  • Gewinn von innerer Stärke
  • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
  • Beendigung des Gedankenkarussels.

Meditieren lernen: 7 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene

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Diese Verbesserungen treten natürlich nicht sofort ein. Wichtig ist, dass wir die Meditation in unseren Alltag integrieren. Und damit dies auch gelingt, bekommt ihr hier meine Tipps.

1. Erwartungshaltung

Viele Leute halten Meditation für eine furchtbar komplizierte und anstrengende Angelegenheit. Aber das ist gar nicht wahr.
Denn das Gute am Meditieren ist, dass ihr überhaupt nichts falsch machen könnt.
Fangt langsam an und nehmt euch nicht zu viel vor. Und wenn es einmal nicht so klappt mit dem vermeintlichen Einzug ins Nirwana, dann lasst euch bitte nicht entmutigen.
Wir sind alle keine Yogis.

2. Richtiger Ort

Wahrscheinlich werdet ihr kein eigenes Meditationszimmer zur Verfügung haben. Aber mit Sicherheit findet sich ein ruhiger Platz in eurer Wohnung – vielleicht dort, wo ihr auch immer Yoga macht.
Macht euer Handy aus oder besser, nehmt es gar nicht erst mit. Euren Mitbewohnern und Familienangehörigen sagt ihr Bescheid, dass ihr für 15 Minuten ungestört sein wollt.

3. Hilfsmittel beim Meditieren

Ihr könnt auf einem Meditationskissen oder auf einem Hocker sitzen. Wichtig dabei ist, dass die Sitzfläche nicht allzu weich ist. Ich habe es anfänglich mit einem normalen, festeren Kissen probiert. Aber glaubt mir, es funktioniert nicht! Wenn ihr keinen Hocker verwenden wollt, empfehle ich euch ein richtiges Meditationskissen, wie dieses hier:

q? encoding=UTF8&ASIN=B00UVI553S&Format= SL250 &ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=mondyoga 21&language=de DE - Meditieren lernen: 7 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene

 

 

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Wenn euch schnell kalt wird, dürft ihr euch eine leichte Decke oder einen großen Schal um die Schultern hängen.
Nehmt euch einen Wecker mit und stellt ihn auf 10 Minuten. Aber verwendet bitte kein Handy, ein normaler Küchenwecker tut es auch.
Vielen Menschen hilft Musik, um abzuschalten. Das kann spezielle Meditationsmusik sein oder leichte klassische Musik.

4. Die richtige Position

Über die richtige Körperhaltung beim Meditieren sind schon ganze Bücher geschrieben worden. Der Klassiker ist natürlich der Lotussitz. Wenn ihr aber so wie ich zu den Menschen gehört, die es in dieser Körperhaltung gar nicht oder nicht lange aushalten, dann versucht es einmal mit einem einfachen Schneidersitz. Oder ihr verwendet oben genanntes Meditationskissen oder einen Hocker.
Wichtig ist, dass ihr nicht den Rücken anlehnt. Denn die Energie sollte während der Meditation frei durch die Wirbelsäule fließen können.
Wenn ihr im Liegen meditieren wollt, dann empfehle ich euch eine geführte Meditation. Denn sonst werdet ihr womöglich einschlafen.

5. Fokussieren

Ihr habt nun alles vorbereitet und befindet euch in eurer Lieblingsposition und jetzt kann es losgehen mit der Tiefenentspannung.
Ihr könnt die Augen schließen oder geöffnet halten und dabei einen Punkt (Kerze, Bild, Pflanze) fokussieren. Beginnt mit sieben tiefen Atemzügen – tief einatmen und wieder ausatmen. Versucht, bei jedem Ausatmen euch ein wenig mehr zu entspannen. Und nun beobachtet ihr einfach euren Atem: wie sich der Brustkorb hebt und senkt, wie Sauerstoff durch euren Körper strömt. Nehmt keinen Einfluss auf die Tiefe oder Frequenz eurer Atemzüge.
Das ist eigentlich schon mal alles!

Aber das ist natürlich leichter gesagt, als getan.
Wenn es gar nicht funktioniert, empfehle ich euch eine geführte Meditation oder ihr arbeitet mit einem Mantra, wie dem berühmten „Om mani padme hum“. (Auf der Seite von Yoga-Easy findet ihr weitere Informationen)

6. Die Gedanken

Eine der größten Legenden über das Meditieren ist meines Erachtens die Anweisung, dass man nichts mehr denken soll. Das funktioniert vielleicht bei Buddhisten in fernöstlichen Klöstern auf Grund ihrer jahrelangen Übung. Aber als Anfänger im westeuropäischen Raum tut man sich mit einer solchen Vorgabe sehr schwer.

Dabei gib es durchaus einen Unterschied zwischen „Gedanken“ und dem „Nachdenken“ im Sinne von „Grübeln“.
Wenn ihr noch so viel eurem Atem lauscht oder das „Om“ summt, werden sich immer wieder Gedankenschnipsel durch eure Wahrnehmung schleichen. Schaut ihnen zu und lasst sie gehen.
Denkt nicht darüber nach.

7. Rituale bilden

Macht aus der Meditation ein alltägliches Ritual, so wie ihr es auch mit euren Yoga-Übungen handhabt. (oder handhaben solltet …)
Meditiert zu festen Zeiten, vielleicht sogar nach dem Yoga. Denn nur so könnt ihr dies in euren Alltag fest integrieren.

Ein paar Worte zum Schluss:

Für die Meditation gilt das Gleiche, wie für Yoga: Habt Geduld mit euch! Und ein wenig Nachsicht.
Viele gute Dinge brauchen ihre Zeit, bis man eine Wirkung spürt oder gar einen Erfolg verzeichnet.

Ansonsten wünsche ich euch viel Freude beim Meditieren und vielleicht wollt ihr erzählen, wie es euch dabei geht!

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Alle Fotos: Meditieren lernen: 7 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene ©mondyoga.de
Text: Meditieren lernen: 7 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene ©mondyoga.de
Zusammenfassung
Meditieren lernen: 7 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene
Artikel Name
Meditieren lernen: 7 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene
Beschreibung
So lernt ihr, richtig und mit viel Spaß und Erfolg zu meditieren! Hier bekommt ihr 7 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene dieser Disziplin.
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